Aku No Hana – Review

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Weil ja sonst nichts gescheites kam, hier endlich das ausführliche Review zu Aku No Hana!

Bevor wir mit dem eigentlichen Review loslegen – Irgendwie kam letzten Freitag nichts auf diesem Blog! Ich hätte eigentlich Samstag die Chance gehabt, habe aber nichts vorbereitet! Typisch Hotaru, so kommt es das der Post, der so verhassten Bloggerin doch erst eine Woche später kommt! Allgemein stresst mich mein Praktikum auch noch … (meeeh)! Ich sollte eine Umfrage machen und euch fragen was ihr von mir denkt – Denn Gedanken hatte ich ernsthaft schon! Aber genug gelabert. Ich habe Aku No Hana (oder auch die Blumen des Bösen) fertig geschaut, nach dem ich mir ja Zeit damit gelassen habe!

Wie ja alle wissen – Ein aktueller Anime schimmelt bei mir seeeehr lange rum! Meistens schaue ich diese erst, wenn sie beendet sind! Bei Aku No Hana konnte ich aber nicht wiederstehen, weil hier die Diskussion einfach mehr als krass war. Die Vorlage zu dieser Serie bildete die gleichnamige Mangaserie Aku No Hana, die eine recht große Fan-Base hat! So war die Freude groß als es hieß: „Zu Aku No Hana erscheint bald ein Anime!“ Niemand hätte ahnen können welche künstlerischen Ausmaße das alles haben könnte … Den hier wurde tatsächlich Rotoscoping benutzt, sprich es wurden richtige Schauspieler verwendet, die dann einfach nachgezeichnet wurden! Dies führte zu einem riesigen Protest, da die liebe Fangemeinde doch den alten Stil des Mangas haben wollte. Der Stil wurde meist nur als „skurril“ oder „hässlich“ beschrieben, aber ich finde ihn gar nicht mal so schlecht … Ich habe auch vor einigen Wochen einen Vorpost zu Aku No Hana veröffentlicht, aber es reicht auch wenn ihr hier reinschaut! Das nun eigehende Review wird einige Spoiler haben, also nicht wundern! Ich garantiere für nichts.

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Story

Eine durchschnittliche Stadt, ein durchschnittliches Leben – Das ist das Leben von Takao Kasuga! Der literaturliebende Schüler ist eher in sich zurückgezogen, liest gerne Bücher. Natürlich hängt er auch mit seinen Freunden ab, aber die haben so gar nichts mit ihm gemeinsam. Eines Tages findet er die Sportkleidung seines Schwarms Saeki neben dem Schrank liegend und meint: „Die nehm ich mal mit!“ Seine Reaktion war mehr als komisch, der Zuschauer versteht nicht wirklich warum, aber er stielt ihr zunächst die Sportklamotten. Dennoch erfährt dies niemand, außer Nakamura. Diese ist eine etwas eigenartige Schülerin, die ihn wohl bei seiner Tat gesehen hat und Ihn nun zu einem Vertrag anstiftet – Sie hat vor ihm zu zeigen was für ein Perverser er ist!

Die Geschichte zu Aku No Hana klang auf den ersten Moment recht eigenartig, aber mich hat sie eher weniger gestört. Ich fand die Idee sogar ganz witzig, weshalb ich ja auch weitergeschaut habe. Gegen den ganzen Moe Kram würde diese Serie nicht ankommen, das war mir bewusst. Doch auch anspruchsvolle Serien müssen nicht immer absolut langweilig sein. Folge 1 war ja eher nicht so prickelnd, außer vielleicht Nakamura’s Beleidigung dem Lehrer gegenüber. Ich saß da und dachte nur: „Fuck ich will auch!“ Die Story kommt nach und nach in Bewegung, aber hier macht das nichts. Eigentlich geht es ja im großen Sinne nur um Kasuga, der keinen Plan hat was er will. Das nutzt Nakamura aus, Saeki ist ihr auch vom Nutzen.  Irgendwie ist es eine Art Dreiecksbeziehung, nur das noch viel mehr dahinter steckt. Die Story des Mangas geht auch noch etwas weiter, gelesen habe ich diesen aber noch nicht! Die 13 Folgen behandeln etwa die ungefähre Hälfte der Geschichte, aber wie gesagt – genau kann ich das nicht sagen. Dennoch habe ich in den Manga reingeschaut und finde es sonst ganz gut umgesetzt. Die Story scheint fast dieselbe zu sein, so sollte der Fan des Mangas doch zufrieden sein!

Zumindest war ich mit der Story recht zufrieden, auch wenn mir in Folge 10 dieses Sture: „Langweilig, langweilig, langweilig!“ fehlte! Das Ende war ja doch sehr offen, es wurde auch noch ein Trailer gemacht, aber da geh ich noch später drauf ein.

Charaktere

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Eigentlich dreht sich dieser Anime nur um drei Charaktere: Takao Kasuga, Sawa Nakamura und Nanako Saeki. Alle drei gehen in die selbe Klasse und haben dennoch so einige Eigenarten. Fangen wir doch mit dem Protagonisten an: Takao Kasuga! Äußerlich scheint er ein ziemlich normaler Junge zu sein. Er ist vielleicht 15-17, älter würde ich ihn gar nicht einschätzen. Kasuga ist mit seiner Art einfach nur das was man im klassischen Sprachgebrauch einen echten Lappen nennt! Er weiß nicht was er will, tut Dinge die er selbst nicht versteht und ist ziemlich in ein Mädchen verknallt – halt ein normaler Kerl in der Pubertät! Ach wenn er das doch wäre, ernsthaft! Ich glaube, dass nicht mal der schüchternste Junge so ist wie Takao! Er lässt sich von einem Mädchen was sagen, nur weil sie unheimlich wirkt, ihn erpresst, lässt sich leicht einschüchtern und denkt ständig über sinnlosen Kram nach. Seine Eltern haben einiges falsch gemacht … Liebe Jungs da draußen – sollte ich euch jemals bedroht oder geschlagen haben: Gomen! Ich hoffe doch, das ihr NICHT wie Kasuga werdet! Sollte es doch der Fall sein – Ihr bekommt einen Geschenkkorb mit Scheiße geschickt!

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Da wir von gewalttätigen Mädels sprechen: Sawa Nakamura! Ja, sie hat ihren Lehrer als Stück Scheiße bezeichnet! Das ist vollkommen richtig, aber ich find sie trotz ihrer gruseligen Art einfach extrem toll. Psycho-Tanten sind doch immer toll, also warum nicht? Sie trägt eine Brille, hat rote Haare und ist in der Schule eigentlich relativ ruhig. Nur wenn man sie anspricht – Es kommen nur schlimme Wörter raus! So erpresst sie Kasuga also, wer hätte es gedacht? Die beiden hängen ständig mit einander ab, wobei ständig auch etwas übertrieben wirkt. Sie bringt ihn in die peinlichsten Lagen, man weiß wirklich nicht was in ihrem Kopf vorgeht. Irgendwie bezeichnet sie sich ja auch selbst als ziemlich pervers, bzw. auch den lieben Lappen. Allerdings scheint sie doch am Ende allein da zu stehen, Takao will sie ja irgendwie doch nicht allein lassen und entscheidet sich gegen seine „große Liebe“. Meistens redet sie ja nur darüber, wie Scheiße das Kleinkaff ist in dem sie leben. Ihr scheint das alles gegen den Strich zu gehen, ihr ist langweilig. Außerdem wird sie die Sache mit Ihren Eltern auch nicht unberührt gelassen haben, weshalb sie ja auch kaum mit Ihrem Vater redet! „Ich will sehen was das für eine Welt ist, da hinter dem Hügel!“ Man kann Nakamura zwei Seiten anrechnen, aber was in ihr vorgeht? Man kann es schwer sagen, aber es wird wohl viel Hass und Schmerz sein. Für mich war sie in der letzten Folge am krassesten – auch wegen der Tür! „Draußen bleiben, Wichser!“ Die Melancholie der Sawa Nakamura kann also noch folgen …

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Zum letzten Punkt hätten wir da noch Nanako Saeki. Sie ist beliebt, hübsch und ein ziemliches 08/15 Mädel. Ich find sie nicht super schön, aber Kasuga kann sie ja anbeten wie er will. Er wird eh nicht weit kommen … Sie scheinen ja doch mehr oder weniger zusammen zu kommen, wobei ich abhängen nicht als Beziehung sehe! Wenn es demnach so wäre, hätte ich schon … viele Freunde gehabt! Aber sie scheint im späteren Verlauf an Kasuga zu hängen – Sie wollte ja aller Ernstens verstehen was in Ihm vorgeht! So erfahren wir, das sie Bücher wie Aku No Hana gar nicht lesen kann, geschweige denn verstehen kann. Einfach weil Literatur! Das Mädel passt dennoch gut in den Cast, sonst hätte die ganze drei-ecks Kiste ja nie funktioniert. Aber ich dachte sie würde ernsthaft geschockt reagieren, wenn sie erfährt WER ihre Sportklamotten geklaut hat. So starb meine Vorstellung, die Szene in Folge 11 war ja etwas ernüchternd. Ansonsten gibt es nicht viel über sie zu sagen! Sie ist halt lieb und nett …

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Die anderen Nebencharaktere gehen eher auf den Sack. Kasugas Freunde sind noch idiotischer als er selbst – ja das geht! Die einzige die mich treffen konnte, war Saekis Freundin Ai … Übel die Zicke, aber doch nett. Na ja, eher nicht, aber sie hatte was Eigenes! Eine Schulzicke braucht jeder Anime, auch wenn sie selten vorkommt. Trolliger Cast, hätte kaum besser sein können! Man kann auch Tatsache einige ernst nehmen …

Animation & Zeichenstil

Wohl der Punkt, der am meisten spekuliert wird! Das man im Anime etwas anderes probieren wollte ist doch eigentlich gut! Was regen sich die Leute so auf? Es war wirklich mal was anderes, nicht nur typisch Anime! Der Zeichenstil des Mangas lässt sich meiner Meinung schlecht in Anime umsetzen, wäre nie so rüber gekommen, wie es eigentlich jetzt tut! Dass man echte Schauspieler verwendet hat, finde ich gerade interessant, auch wenn der Idiot die Zeichnungen etwas vergeigt hat. Selbst ich hätte eine Coloration noch besser drauf … Ehrlich gesagt will ich mal ein Making Of zur ganzen Produktion sehen. Dieser realistische Stil + Animation hat aber auch Nachteile. Gesichter verschwinden, extrem langsame Bewegungen und komisches Aussehen von Charakteren. Ob man da und dort etwas hässlich findet bleibt die eine Sache, aber verschwindende Gesichter? Sehr ungewöhnlich! Die Hintergründe waren aber sehr gut, davon abgesehen. Ich empfinde diesen Zeichenstil als absolut ungewöhnlich und beeindruckend. Ich will ihn jetzt nicht als Meisterwerk bezeichnen, aber sein wir doch mal ehrlich – Es ist nicht Moe genug! Wenn ihr das haben wollt, könnt ihr euch den Manga reinziehen, da sind die Figuren zum Teil recht niedlich. Aber wenn ich so Stimmen wie: „Sie hätten lieber eine Live Action drauß machen sollen!“ höre, krieg ich schon wieder Verstopfung! Alles was neu ist, darf automatisch runter geputzt werden. Es ist nicht perfekt, aber es ist nicht wie der Rotz den ich Woche für Woche zu sehen bekomme! Ein Kumpel von mir meinte: „Endlich hat sich diese Rasse mal selbst so gezeichnet, wie sie eigentlich sind! Nicht so voll europäisch und so!“ Alle Moe-Fans dürfen nun heulend in die nächste Ecke gehen! Danke! Ende Punkt aus, ich diskutiere nicht mehr um den heißen Brei!

Musik & Synchronisation

Dieser BGM … er ist einfach absolut geil, wenn auch teils echt creepy! Als ich den Text des 1. Openings lass dacht ich so: „Warte … Was?!“ Es beschreibt PERFEKT, WAS für ein Lappen der liebe Kasuga ist! Mehr kann man einfach nicht sagen. Doch das sollte nicht alles sein – alle drei Folgen gibt es ein neues Opening! Das zweite Opening beschreibt wohl eher Nakamura’s Sicht, das dritte Saekis und das letzte ist von der Original Band! Schade das Yoko Hikasa (u. a. Mio in K-ON!) nicht die Saeki Version gesungen hat, sie hätte perfekt gepasst. Aber es waren wohl alles nicht die Seiyuu’s … Kommen wir doch mal zum Ending. Holy Shit … Ich habe es erst nicht geschafft dieses zu Ende zu schauen, weil es so schrecklich war. Ernsthaft – Es ist eine musikalische Katastrophe! Aber irgendwie passt es dennoch zur Serie … Ich bin ein wenig im Zwiespalt mit mir selbst! Allgemein hat die Musik in Aku No Hana eine sehr große Rolle gespielt, auch in der Serie selbst. Die Atmosphäre und alles drum herum – Es passt perfekt zur Stimmung der Serie!

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Hya, Synchro. Was soll man an einer japanischen Synchro bitte aussetzen?! Kasuga war ein Lappen, Nakamura ziemlich psycho und Saeki war einfach nur kawai! Dafür könnt ihr auch die Charakter Übersicht lesen, aber mal dahin gestellt – Es hat alles einfach nur gepasst. Sawa’s Psycholache, Kasuga’s rum Geflenne … ALLES! Insgeheim bin ich scharf auf die Rolle von Nakamura, hatte ja auch einen schlecht Quali Fandub gemacht. Ich glaube allerdings NICHT dass die Serie jemals lizensiert wird, davon mal abgesehen …

Aku No Hana war nach all den Moe-Serien eine gelungene Abwechslung, das kann ich mit gutem Gewissen sagen! Bei einer fairen Wertung (in meinen Reviews bin ich immer fair) würde ich 7,9 Punkte verteilen, könnte sogar mehr als ursprünglich geplant sein! Ich würde diesen Anime auch nicht als absolutes Meisterwerk bezeichnen, aber Top ist er auf alle Fälle. Ein kleiner Neueinsteiger sollte sich aber fernhalten, bzw. sollten auch unreife Zuschauer die Finger davon lassen (hätte ich, ja XD.)!

Meine weiteren Gedanken wären jetzt also – Manga! Les ich denn noch? Wahrscheinlich! Aber ich bin Feuer und Flamme für eine Lizenz, könnte mir EMA am besten vorstellen! Warum EMA? Ich kann mir deren Logo so gut auf dem Cover vorstellen XD. Was eine mögliche 2. Staffel angeht – Meines Wissens soll Aku No Hana ja gar nicht so gut gelaufen sein! Es bleibt also abzuwarten, ich würde mich darauf sehr freuen!

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3 Gedanken zu “Aku No Hana – Review

  1. Ich bin ehrlich gesagt froh über diese Optik: Er wirkt doch eher häßlich, ABER es ist doch wenigstens mal etwas anderes. Ich meine klar sehen Sachen wie Black Rock Shooter und Sword Art Online blabla toll aus, aber wenn 20 Serien toll aussehen werden sie wieder schrecklich beliebig. Hier traut man sich wenigstens mal wieder aus diesem Muster auszubrechen, erinnert an Panty and Stocking die auch einen anderen Optischen Stil verwendet haben, schade das nur noch wenige Firmen da so mutig sind aus diesem „beliebigen“ Stil auszubrechen.

    Story klingt seltsam, aber shcön das du mal die Figuren erklärt hast, las sich schlüssig und nachvollziehbar, hut ab ^^

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