Watashi ga Motenai no wa Dou Kangaete mo Omaera ga Warui! (Watamote) – Review

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4 Titel in der gesamten Summer Seasson – ihr dürft jetzt klatschen! Watamote fiel dabei eigentlich nur spontan ins Auge, entwickelte sich dann aber doch anders als erwartet …

Story

Watamote (z. dt.: Es ist allein eure Schuld, das ich nicht beliebt bin) hat eine im Grunde sehr alltägliche Geschichte! Die 15-jährige Tomoko Kuroki wechselt auf die Oberschule und hat große Vorstellungen: Sie möchte endlich beliebt sein! Dies läuft allerdings nicht so ab, wie es sollte. Aufgrund ihrer anderen Interessen und mangelnden Sozialkompetenz, entwickelt sich diese zur einer absoluten Außenseiterin. Nach dem ihr dies bewusst wird, versucht sie dies natürlich zu ändern. Allerdings endet dies meist in sehr tragischOpNgzfN komischen Versuchen, wodurch der Zuschauer entweder lacht oder mit dem Kopf schütteln muss. Bei mir war öfter zweiteres der Fall, obwohl ich ersteres auch nicht verkneifen konnte. Diese Thematik zeigt aber auch, das man sich nicht auf Schlag ändern kann, was eine auch sehr alltägliche Sache ist. Niemand kann sich von heute auf morgen ändern – so in etwa soll wohl die Message von Watamote sein.

Genau das ist wohl ein Grund, warum ich die Story eigentlich so gut finde! Jeder von uns wird sich in den gezeigten Szenen wiederfinden, selbst wenn es auch nur ein bisschen ist! Die peinlichsten Sittuationen hatte ich natürlich nicht, aber wenn ich Tomoko mit ihrer Freundin im Klamottenladen stehen sehe … Ich erkenne mich durchaus wieder! Selbstironie und Kritik am Zustand der Heldin hätte es doch etwas gebraucht, da der Zuschauer wohl der einzige ist, der wirklich Mitleid mit Tomoko hat! Hin und wieder habe ich mir gewünscht, das ihre Eltern mal etwas zu ihrem Leidtragen sagen – aber diese scheint das auch wenig interessiert zu haben. Normalerweise bekommen die so etwas ja auch mit … Ich finde das Verhalten der anderen Leute sehr fraghaft, weshalb es eigentlich ziemlich klar ist, das Tomoko so ist, wie sie ist. Hat den niemand Verständnis für dieses kleine Mädel?

Außerdem werden in der Serie selbst ständig andere Animes parodiert, da Tomoko ja auch ein ziemlicher Otaku ist. So werden zum Beispiel Serien wie Death Note, K-ON!, Another oder auch die Melancholie der Haruhi Suzumiya parodiert. Genretechnisch ist das Ganze im Slince Of Life, Comedy und Parody Bereich anzutreffen.

Charaktere

Unsere Hauptprotagonistin Tomoko ist eigentlich die einzige, um die es wirklich geht! In Tomokos Gedankenwelt herrscht meist eine Mischung aus Selbstbetrug und ätzendem Zynismus vor. Sie redet sich immer wieder ein, dass ihre Zeit noch kommen wird und dichtet allen anderen unterdessen jedwede schlechten Eigenschaften an oder wünscht ihnen einen grauenvollen Tod. Ihr Vorhaben, ein beliebtes und geselliges Mädchen zu werden, scheitert aber schon alleine daran, dass sie fremden Menschen gegenüber keinen Ton herausbekommt. Lediglich mit den Mitgliedern ihrer Familie kann sie normale Gespräche führen, weswegen sie ihren Bruder dafür einspannt, mit ihr Konversation zu trainieren – unter der Androhung, sie würde sonst Selbstmord begehen -> tolle Strategie!

Ihr Bruder Tomoki (kreativer Name, erinnert uns das nicht an das Yui und Ui Phänomen?) ist meistens ziemlich genervt von ihr, scheint aber doch ein ziemlich normaler Junge zu sein. Ich wollte auch hier mal wieder nicht die Tatsache glauben, das er der jüngere Bruder ist. Okay, die Thematik war bei K-ON! ähnlich, aber … Der Rest von Tomoko’s Familie ist dagegen noch recht normal. Zwar sagt ihre Mutter manchmal was, im Grunde ist sie aber eine recht normale Mutter von nebenan. Der Vater der beiden war nur einmal zu sehen, aber die Szene war so abartig lustig …. ich möchte nicht mehr darauf eingehen!

Sonst wäre da noch Yuu-chan – Tomoko’s Freundin von der Mittelschule. Damals war sie auch eine sehr graue Maus, aber als sie an die Oberschule kam, hatte sie sozusagen ihr „Breakout“ (Also … sie sieht nun total hübsch aus)! Die beiden sehen sich aber eher selten, da Yuu-chan auf einer anderen Schule gelandet ist.  Sonst wären da nur noch ihre Mitschüler … Diese schauen sie meistens nicht mal mit dem Arsch an, reden einfach normal weiter und sind auch sonst nur irgendwelche Statisten. Von den Lehrern nicht abgesehen …

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Animation & Zeichenstil

Für die Animationen waren das Studio Silver Link verantwortlich, zu denen ich jetzt nicht wirklich viel sagen kann. Allgemein sehen die Animationen aber doch sehr gut aus, wogegen ich schon mal nichts einzuwenden habe. Vieles ist extrem übertrieben dargestellt, was bei der Story aber schon klar sein sollte. Der sonstige Zeichenstil ist eine ganz schöne Mischung, ich würde es aber als relativ normalen Zeichenstil bezeichnen (wobei sie mit den Augenringen wohl etwas übertrieben haben, oder?)!  Schade, ich hätte hier gern mehr gesagt, aber ich hab den Manga auch nicht gelesen. (ich wollte ihn transen, aber er hat eine Scheiß Panelaufteilung)

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Musik & Synchronisation

Der BGM zu Watamote ist ein rauf und runter: Das OP ist extrem Metall-lastig, was schon wieder extrem cool ist! Es passt einfach zu Tomoko’s: „Es ist eure Schuld!“-Einstellung! Das Ending ist ein extrem schiefer Gesang von Tomoko’s Seiyuu, die dabei nur noch niedlicher rüber kommt! Vor allem wie sie da einfach mal nur hinkotzt – einfach nur spitze! Diese Schauspielerische Leistung … Ich kann mir das auch sehr gut auf einem Konzert vorstellen *lach*!  Außerdem gab es noch 3 ED Songs, das eine fand ich wegen dem Text etwas grenzwertig (namenloser Onni-sama, reich mir deine Hand) und das andere wurde von Miku Hatsune gesungen (kein Fan von ihr)! Die sonstige Seiyuu Leistung war wieder spitze – nichts beizufügen!

An sich war Watamote eine sehr tragisch-lustige, parody-lastige Serie, die mich sehr unterhalten hat. Manchmal war sie auch nur ein einziger Facepalm, aber ich würde nicht von ihr abraten! Jeder wird seinen Spaß haben – da bin ich mir ganz sicher!

Bewertung: 8,0 Punkte

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2 Gedanken zu “Watashi ga Motenai no wa Dou Kangaete mo Omaera ga Warui! (Watamote) – Review

  1. Klingt ziemlich Lustig (wobei Tomoko und Tomoki nun wirklich schlimm klingen von der Namensgebung) aber ich denke man erkennt da auch diverse Parallelen zu Oreimo (Schwester-Bruder Thematik) und vielleicht sogar auch eine Anti-Haruhi Suzumiya Themata, wo jemand nicht zu Talentiert für seine Umgebung ist sondern in dem Fall eher Sozial Unbegabt ^^

    Ansonsten hoffe ich man subbt es mal, klingt zumindest nicht übel, guter Bericht

  2. Klingt gut. Habe den Anime schon seit längerem ins Auge gefasst. Vielleicht kann ich ihn Ende Oktober sehen, wenn ich dann endlich wieder Ruhe in mein Leben bringe und wieder richtig Internet habe… ^^

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