Girls Dead Monster – Keep The Beats! (Anime OST-Review)

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Zwei Artbooks durchforstet, künstlerisch betrachtet und gute Scans rausgesucht … ja, ja, eigentlich sollte hier nun ein Artbook Review folgen. Künstlerische Betrachtung ist toll! Doch dann kam mir die Idee: „Ja, du könntest doch deine Lieblings-Anime OST’s vorstellen. Führ es schlampig fort, die Leute fressen es eh nur, wenn es gefällt!“ So war die Grundidee für dieses Format. (Man ich hab echt viele, die ich mal weiter führen sollte) Mein Japanisch ist übrigens schlecht. Ich verstehe silbenweise etwas, aber ihr braucht mich nicht nach einer Übersetzung fragen.

Das Album das ich vorstellen möchte trägt den Namen „Keep The Beats!“. Die dazugehörige Band ist die fiktive Band „Girls Dead Monster“, die ihr sicher aus Angel Beats! kennt. Geschrieben und komponiert wurden die Songs von Jun Maeda (u. a. auch Little Busters! und andere KEY-Werke), der auch die Story zu Angel Beats! schrieb. Für den Gesang ist hier LiSa (diverse andere Openings unter anderem auch in SAO und anderen Animes) zuständig, deren Gesangsstimme zu Yui geordnet werden kann. Vor dem Release (2010) wurde bereits die Single „Crow Song“ veröffentlicht. Diese wurden von marina gesungen, welche die Gesangsstimme von Asami Iwasawa repräsentiert. Generell mag ich ihre Stimme auch lieber, da sie sehr angenehm zu hören ist. LiSa klingt natürlich auch sehr schön, keine Frage. Manchmal quietscht sie aber etwas herum, weshalb ich sie eigentlich meide.

1. Crow Song (Yui Ver.)Cover

Diesen Song kennt der allgemeine Angel Beats! Schauer schon aus der ersten Folge. Das Intro finde ich schon richtig gängig gemacht, der Rest ergibt sich von selbst. Ein rockiger Song, den ich immer wieder gerne höre. Nur gefällt mir hier wirklich marina’s Version mehr. LiSa kann zwar gut mithalten, trampelt mir aber zu sehr auf den angenehmen Stellen rum. Die Gitarrenparts gefallen mir wirklich sehr. Sehr gute Wahl als erster Insert-Song der Serie.

2. Thousand Enemies

Komm, wir vergessen das Iwasawa existiert hat und stellen direkt Yui als Sängerin ein. Den Song ordne ich dank meines Kurz-Zeitgedächtnis mal zu Folge 4 zu. Ob es nun stimmt, ist mir grad egal. Der Song fängt angenehm an, ist nicht der schnellste, aber auch nicht der langsamste Song. Erster Eindruck vom Gesang: „Ja, lass sie mal bis ganz oben singen. Vielleicht explodiert sie.“ Hier machte sich schon der erste Eindruck ihrer Stimme breit Quietschen tut sie, aber hier ist es noch sehr angenehm.

3. Shine Days

Von diesem Song gab’s in der Serie vielleicht 10 Sekunden zu hören. Irgendwo in Folge 10. Hier gefällt mir vor allem der Bass-Teil sehr, der am Anfang der Strophe gut betont wird. Vor allem der Refrain gefällt mir hier sehr. Im Hintergrund dattelt immer noch die Rhythmus-Gitarre, wo ich immer gern hin höre. Sehr schöner Song.

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4. 23:50

Ich glaube, dies ist einer meiner Lieblingssongs auf dem Album. Dieser gehört nun zu den Songs, die in der Serie nicht zu hören waren. Ich habe sogar eine Übersetzung dazu gelesen, was ich bei den anderen Songs nicht gemacht habe (einzige Ausnahme wäre noch My Song). Inhaltlich kann man sich das Ganze so vorstellen: Yui hat Geburtstag, aber Hinata hat sie vergessen. Nun sitzt sie mit der Torte allein Zuhause. Super … echt ey, Hinata! Irgendwie ist das ganze etwas traurig, aber das vermittelt der Songs gar nicht. Ich kriege davon sogar gute Laune.

cover25. Run with Wolves

In diesem Song finde ich LiSa’s quietschige Stimme sogar passend gemacht. Dieser ist etwas schneller, wobei ich den Gitarren-Part nun nicht besonders finde. Das Solo ist aber wieder gut gemacht. Nicht der beste Song des Albums, aber doch einer, der mithalten kann.

6. Morning Dreamer

Dieser Song hat etwas wirklich schön verträumtes. Damit steh ich auch immer wieder gern auf. Hin und wieder kommt mal ein melancholischer Ton heraus, aber das stört nicht. Generell ist er recht aufbauend, aber eher poppig angebaut. Eher ein angenehmer langsamer Song.

7. Rain Song

Für mich klingt dieser Song nun etwas ähnlich wie „Run With the Wolves“. Komplett gleich natürlich nicht. Aber die Bridge gefällt mir hier durchaus besser, die Gitarren-Parts sind ein ähnlicher Fall. Insgesamt ein guter Song, wenn auch nicht der Beste.

8. Alchemy (Yui ver.)

Mit diesem Song habe ich in der Iwasaw Ver. überhaupt kein Problem. Aber dieser hier ist wieder ähnlich wie Crow Song, wobei mir dieser hier besser umgesetzt scheint. Es gab einige Stellen, die ich in der Vorgängerversion so nicht gehört habe. So höre ich mir den Song aber sehr gern an, was wohl an dem End-Part liegt. Die Töne waren da sogar richtig gut getroffen. Schöne Umsetzung.GDM-Cover-500x422

9. Ichiban No Takaramono (Yui Ver.)

Ja, dieser Song lässt viele Leute weinen. Ich darf dieses Lied immer nicht abspielen, wenn der Shima-Chan da ist. Der heult mir sonst die ganze Sailor Moon Bettwäsche voll. Sehr männlich … aber dennoch find ich das sehr nachvollziehbar. Der Song trifft die Emotionen genau da, wo sie sein sollen. Er war der perfekte Abschluss für die 10. Folge und ist auch so einfach wunderbar. Diese Version ist allerdings sehr akustisch gehalten. Die Single Version wurde dagegen mit einer Band eingespielt. Und ich kann mich auch bis heute nicht entscheiden, welche Version ich besser finden soll – diesen oder die Original Version in der letzten Folge. Beide kommen eigentlich auf dieselben Emotionen heraus. Ich sollte es wohl so stehen lassen. Der gefühlvollste Song, den man von LiSa erwarten kann. Einfach perfekt.

10. Little Braver

Ein solider Song, den man sich gern mal nebenbei anhört. Ehrlich gesagt kann man dazu nicht viel sagen. Er ist ähnlich verträumt wie Morning Dreamer. Ich würde ihm aber noch etwas mehr Power zuschrieben. Wundere mich, dass es dazu eine eigene Single gab. Darauf gab es noch einen 10 Minuten Song, der einen wunderbaren Chor Teil hat. Aber gut, man muss ja ein Girls Dead Monster Konzert abdecken können, ne? Solide, aber auch nicht mehr.

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11. My Song (Yui Ver.)

Dieser Song lässt mich Zähne knirschen. Gerade dieser ist der Song, den man mit Iwasawa verbindet. Und dann in einer Yui Version? Ich habe mich aber doch gewundert, dass sie es so gut hinbekommen hat. Der Band-Teil in den Strophen kam etwas überraschend, wenn man mich fragt. Das hat mich neugierig gemacht, wie es wohl mit Iwasawa klingen würde. Leider gab’s das nur auf einem Konzert zu sehen. Aber im Ganzen kann man sagen: Erwartung erfüllt. Ist interessant anzuhören!

12. My Soul, Your Beats! (Gld Ver.)

Überraschend, was man mit einzelnen Songs immer wieder anstellen kann. KEY scheint Songs gern zu recyclen. Man merkt es ja auch an Alchemy, My Song und Crow Song. Aber gerade das finde ich hier gut. Irgendwie schaffen sie es, einen Song immer wieder neu zu machen, ohne dass er aufgewärmt wirkt. Überraschend gut.

13. Brave Song (Gld Ver.)angel-beats-last-song

Dieser Song macht Ichiban No Takaramono echt Konkurrenz. Er gefällt mir fast besser als das Original, was aber an der Atmosphäre liegt. Immer wenn ich diesen Song so höre, will ich mir ein Feuerzeug nehmen und mit hinken (oder schwanken). Ich hatte später die Befürchtung, es könnte wieder quietschige Stellen geben. Aber hier hält sich das sehr in Grenzen. Dieser Songs macht es mir echt nicht einfach. So’ne Grütze aber auch …

Insgesamt ein Album, das ich mir immer wieder anhören kann. Was nun der Beste Song sein soll, kann ich schwer entscheiden. Ich schwanke zwischen „Ichiban“ und „Brave Song“. Der schwächste wird wohl irgendwo zwischen „Run With The Wolves“ und „Rain Song“ liegen. Ich kann es jedem Angel Beats! Fan ans Herz legen, wobei J-Pop Fans auch ihren Spaß haben werden.

Unkomplizierte Wertung: 8/10 Punkten (auch wenn ich viel gemeckert habe)

GDM-YuiCOVERWie immer folgen nun noch ein paar unwichtige Infos. Ich liste hier noch noch mal wild die Singles auf, die zum Album (und auch sonst zur Band) erschienen sind:

  • Crow Song („Iwasawa“ Ver.) (inkl. Alchemy und My Song)
  • Thousand Enemies
  • Little Braver
  • Ichiban No Takaramono (Final Ver.)
  • Last Song (eine “Iwasawa” Single, mit 3 neuen Songs)

Außerdem gab es noch eine Girls Dead Monster Tour, zu der es auch eine Live-DVD gibt. Ich persönlich kenne 2 Versionen des Konzertes, weshalb es wohl 2 DVD’s in einer sein werden. Und noch ein Funfact am Rande: als Covervorlage zu Keep The Beats! galt ein Bon Jovi Album, das ich hiermal verlinkt habe.

Weitere Reviews folgen …

GDM

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2 Gedanken zu “Girls Dead Monster – Keep The Beats! (Anime OST-Review)

  1. 9. Ichiban No Takaramono (Yui Ver.) macht einen wirklich entweder Depressiv oder nachdenklich, da kann wohl niemand widersprechen wenn man den Bezug in der Serie sieht. Eine ungewöhnliche, doch ganz nette Review, auch wenn mein Musikwissen wirklich nicht vorhanden ist.

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