K-ON! College – Review

K-ON!_Manga_College

Ein herzliches Willkommen zum großen Finale des K-ON! Mangas! Eigentlich kam dieser Manga (in Japan) vor Highschool raus, aber das war Carlsen Manga ziemlich wayne. Somit endet heute also der K-ON! Kreis und geht in den ewigen Kreis über (als ob, vielleicht schreibe ich zu den Alben noch was).

Yui, Ritsu, Mio und Tsumugi sind nun also alle auf demselben College. Nun sitze ich da und denke mir: „Gott, Yui! Wie hast du das geschafft? Du weißt doch nicht mal, dass London in Europa liegt!“ *ja, aus dem K-ON! Movie resultiert* Nun haben die Mädels alle einen völlig unbeschwerten Studien-Alltag, den sie allerdings in ihren Wohnheimen ausleben. Wenn sie nicht mal wieder Tee trinken, nerven sie die neuen Charaktere, die gleich nebenan wohnen. Akira, ein Mitglied aus dem Musik-Club, wohnt direkt neben Yui und ist ständig genervt wegen ihr. Sie ist die Tsundere schlecht hin und ich kann sie überhaupt nicht leiden! Der Popmusik-Klub ist dieses Mal allerdings nicht vom aus sterben bedroht – 10 andere Bands teilen sich den Bandraum auch noch. So wie zum Beispiel auch die Band von Akira. So leisten sich Teatime Afterschool also Duelle und Wettkämpfe mit den anderen Bands. Eine weitere K-ON! Story nimmt seinen Lauf …

Nun ja, K-ON! ist eben K-ON! Was will man sagen? Das 4-Panel Prinzip wurde auch hier wieder erhalten, aber nach 4 Bildern wie oft keinen Witz haben, was aber bei K-ON! vollkommen normal ist. Die neuen Charaktere waren mir eigentlich ziemlich egal. Bis auf Akira nervte mich wirklich keine, aber sie hatte einfach zu viel Screentime. Ihre Bandkollegen waren durchaus angenehmer. So verliert leider auch die Stärke von K-ON! an Glanz – gerade die Charaktere machen diesen Manga mehr als aus! Eine bestimmte Person hat das alles aber schlimmer geredet, als es wirklich ist. Ich hatte prinzipiell kein Problem mit der eigentlichen (nicht vorhandenen) Geschichte. Dennoch liegt sie im Gesamtbild unter dem Durchschnitt. K-ON! Highschool war ja auch schon nicht das Beste, aber dieses Werk hier konnte leider auch nicht viel bessern. Ich weiß nicht genau, was man sich dabei gedacht hat. Ich verstehe den Gedanken durchaus, aber irgendwie hat das nicht ganz funktioniert. Denn unsere 4 Mädels sind ein eingespieltes Team, das man nicht trennen kann. Einfach neue Dinge reinzuwerfen ist da schon fast pervers. Am Ende fehlte mir auch so was, wie eine Kleinigkeit.

K-ON! College

Denn Highschool und College spielen gleichzeitig. So gesehen ist es dieselbe Zeit und Welt. Am Ende hätte Yui und Azusa sich treffen können. Oder am besten gleich mit allen. Dann hätten sie Kuchen gegessen und nur Shit gelabert. Irgendwie fehlte mir solch eine Szene. Denn diese Serie war immer so unbefangen und unbeschwert. So hätte man das Ganze gut abschließen können. Natürlich könnte man es auch als offen ansehen, aber das würde nun keinen Sinn ergeben. Einen Anime hierzu kann ich mir jetzt nur noch schlecht vorstellen – es sei denn, sie würden es so abrunden, wie vorgeschlagen. Ob nun als OVA oder nicht, hingehauen hätte es wahrscheinlich eh nicht. College fehlt der K-ON! Charm sehr, was mich im nach hinein sehr grübeln lässt.

Die deutsche Umsetzung sieht im Gegensatz zur englischen Ausgabe sehr verwachsen aus. Ich hatte einen Vergleich, weshalb ich das auch beurteilen kann. Das Cover finde ich gut bearbeitet, wobei ich unser deutsches Logo eh nie so gut fand. Hier hat man darauf verzichtet. Außerdem fehlte bei uns auch ein kleiner Bonusmanga am Ende, der in der englischen Ausgabe aber enthalten ist. Schriftart und Anpassung der Sprechblasen sieht wieder grauenhaft aus, was bei dem Font aber kein Wunder ist. Nun finde ich aber das Paperback-Format sehr angenehm, was aber mittlerweile Standard für solche Manga ist. Die Farbseiten sind doch immer wieder sehr nice. Die Übersetzung sah nun auch recht angenehm aus, was ich früher ja sehr kritisiert habe. Allgemein hatte ich aber das Gefühl, das man etwas angepasst hat. Sprich, ein paar japanische Begriffe weg gelassen hat. Wenn ich an den Anthology Manga denke, kann ich die Erklärungen bald nicht mehr lesen. K-ON! ist voll davon, was einen aber schon bilden kann (wenn man wirklich aufpasst).

Viel mehr mag ich hier gar nicht sagen. Eine Fortsetzung halte ich für unwahrscheinlich bis unmöglich. Überraschend wäre es, aber besser nicht unbedingt. Ein K-ON! Fan sollte noch Spaß am Band haben, aber dann auch mit möglichst wenig Erwartungen rangehen.

Story: 3 von 5 Punkten

Zeichnungen: 4 von 5 Punkten

Charaktere: 2 von 5 Punkten

Übersetzung: 3 von 5 Punkten

Allgemeine deutsche Umsetzung: 3 von 5 Punkten

Umsetzung im Vergleich zur Vorlage: 3 von 5 Punkten

Gesamt: 18 von 30 Punkten (Schulnote: 65 % – 3+)

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Ein Gedanke zu “K-ON! College – Review

  1. Man wundert sich auch irgendwie das die keinerlei Freund oder Look-Wechsel nach der ganzen Zeit haben oder? ^^; Ich mag es zumindest immer bei Manga und Animes das zeit wirklich verstreicht. Ansonsten hast du recht: Konflikte sind immer das beste, schön wenn alle sich vertragen, aber große Geschichten kommen dabei selten rum. Soll aber wohl auch nicht sinn von K-ON sein, man muss es wohl so sehen wie es eben ist ^^

    Guter Bericht, angenehm zu lesen!

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