Date A Live – Review

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Geisterwesen, ein junge der sich anscheinend einen Harem aufbauen will und ganz viele Dates. Man hört schon ein wenig, worum es in Date A Live gehen soll. Schauen wir uns das doch mal an.

Story

In “Date a Live” geht es um den Jungen Shidou Itsuka, der einem weiblichen Geist begegnet, welcher von einer verwüsteten Welt ausgeschlossen wurde. Dieses Geist-Mädchen, das von Shidou “Tooka” genannt wird, sollte vor dreißig Jahren einen Großteil der Menschheit auslöschen. Nun ist sie wieder auf der Erde und der einzige Weg, wie Shidou sie stoppen kann, ist, sie zu daten.

Die Inhaltsangabe klang ja schon etwas merkwürdig. Beim schauen dachte ich dann nur: „Oh, wieder einer der Mädels hilft und sie dann für sich gewinnt!“ Aber hier ist es nicht so klischeehaft wie in manchen Ecchi-Titeln, wo ich schon nach 6 Folgen … kotzen musste. Bei Date A Live hält sich das Ganze noch in Grenzen und wird noch cremig mit Slice Of Life vermixt. Wirkt dann zwischendrin sehr entspannt. Neben Tooka gab es auch noch Origami, die gegen solch Wesen kämpft, weil ihre Eltern vor 5 Jahren umgekommen sind. Dies ist auf Shidou’s Schwester zurückzuführen, die ihm den ganzen Müll ja erst gebracht hat. Allgemein hat sie ein Geheimnis, welches ich jetzt nicht hier spoilern werde. Im Laufe der Story  kommt noch ein Mädchen dazu und der ein oder andere Kampf wird bewältigt. *oh shit, gespoilert …*

Das ganze endet dann auch etwas offen mit einem: „Fortsetzung folgt … Irgendwann.“ Dies geschieht schon in der aktuellen Season, was wohl kaum zu erwarten war *sarkasmus off*

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Charaktere 

Shidou ist als Hauptcharakter ein ziemlicher Standard-Charakter. Viel Persönlichkeit konnte ich dem Guten nicht abgewinnen, obwohl er mir nicht wirklich auf die Nerven ging. Das er nun so viele Mädels daten darf, ist nun mal sein eigenes Glück. Das erste Mädel, also Tooka, ist anfangs ja noch ein Geisterwesen. Diese denkt willkürlich, das alle Menschen sie töten wollen. Shidou bringt sie aber dazu, ihr zu vertrauen, weshalb sie ruhiger wird. Allerdings hat sie ein sehr hohes Vertrauen in ihn, weshalb sie bei anderen Mädchen oft Eifersüchtig reagiert. Manchmal reagiert sie auch total über, weil sie denkt: „Wenn ich das mache, wird mich Shidou hassen!“ Ich fand sie sehr knuffig, weshalb sie auch zu meinen Lieblingscharakteren zählt. Dann kam auch direkt mein Hasscharakter, obwohl sie eigentlich ein Charakter ist, der mir zusagen „sollte.“ Origami Tobiichi ist eigentlich so eine Art Yuuki Nagato, nur dass sie sehr offensichtlich in den Hauptcharakter verknallt ist. Erstmal – das passt mir schon mal nicht. Eine Dandere hat sowas nicht zu machen, ja? Dann heult sie ständig noch wegen ihren Eltern rum, was sie extrem unglaubhaft macht. Wäre sie nicht gewesen, wäre der Anime allgemein etwas besser gewesen. Fuck you, Origami. Kotori (Shidou’s kleine Schwester) ist dagegen eine typische Tsundere, so ziemlich knuffig, wenn ich sie anschaue. Sie ist nicht nur stimmlich eine Azusa, sondern auch vom Charakter *haha, zumindest ein bisschen*.

Bevor wir dann  also zu meinem absoluten Lieblingscharakter kommen, erzähl ich euch erstmal vom süßen Quotenloli, der später leicht unterging. Anscheinend ist die kleine auch sehr verschlossen, weshalb sie immer mit einer Puppe redet. Als würde es leben … in ihrer Geisterform wird das Vieh riesig und sie kann darauf reiten. Später redet sie dann auch mal von selbst, was sie noch knuffiger gemacht hat. Hach, so much moe. Mein eigentlicher Lieblingscharakter kommt aber jetzt. Kurumi Tokisaki kommt später noch neu in die Schule, sucht auch Shidous Nähe. Allerdings ist diese für mehrere Morde verantwortlich und hat schon Tausende Menschen umgebracht. Eigentlich will sie den guten aber nur verspeisen, zeigt aber dennoch manchmal menschliche Züge. Im Grunde hat sie aber keine Menschlichkeit mehr. Ihre Geisterkraft ist dann auch noch so durchgeknallt … Sie hat eine Zeitreisenkraft, was es ihr möglich macht, alte Persönlichkeiten aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu ziehen.

Ich will eine eigene Serie mit ihr, verdammt noch mal! Na okay, sie kriegt noch eine OVA, aber man kann ja in die 2. Staffel hoffen. Alles in allem war ich schon zufrieden, bis auf Origami.

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Zeichnungen & Animationen

Das Chara-Design stammt hier von Tsunako, welcher auch für das Chara-Design von Neptunia verantwortlich war. Ich finde es sehr schick, weshalb ich das Aussehen der meisten Charaktere auch sehr gut finde. Der Rest ist aber auch noch gut, bis Standard. Hier kann ich nicht viel sagen. Dasselbe trifft auch auf die Animationen zu, da mir da auch nichts ins Auge gestochen ist.

Musik & Synchronisation

Der OST ist für mich ähnlich Standard. Der BGM war in Ordnung, das Opening & Ending passten ganz gut. Miep. Im Synchro-Cast waren vielleicht 2 Seiyuus bei, die groß kannte. Hey, wann habe ich mal an einem japanischen Dub rumgemeckert? Nie? Das lasse ich dann mal so stehen.

Date A Live hatte für mich viel Potenzial, was aber irgendwie nicht 100 % hin gehauen hat. Hinzu kommt noch, dass ich einen Charakter hatte, den ich überhaupt nicht mochte. Wahrscheinlich braucht es bei mir noch eine 2. Staffel, um mich vollends zu überzeugen. Im Ganzen war ich aber doch ganz gut unterhalten und schaue gespannt weiter. Viel falsch kann man da nicht machen (an die OVA denk).

Bewertung: 6 von 10 Punkten

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