Mahou Shoujo Madoka★Magica (Manga) – Review

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Sie schreibt ein Review zu einem Manga, wo ihr die Anime-Vorlage zu noch nicht mal 100 % gefallen hat. Wie blöd ist denn die? Die Möglichkeit ergab sich nun mal, weshalb ich, geistreich wie ich bin, einfach mal zugegriffen habe. 3 Bände sind immerhin nicht viel…

Bevor wir beginnen: ich habe bereits ein Review zum Anime verfasst. Dieses könnt ihr nun hier nachlesen. Denn ich werde nicht groß auf die Handlung eingehen, da es im Grunde dasselbe ist. Warum ich mir den Manga dann TROTZDEM kaufe, obwohl er dasselbe wie der Anime ist? Das werde ich nun erläutern.

Madoka ist ein Phänomen, wie es wohl keine andere Magical Girl-Reihe vorher war. Denn durch den Stil zwischen düster und quietsch-bunt war etwas, dass es so vorher noch nicht gab. Madoka Magica ist so gesehen die Revolution des Magical Girl-Genres, schlechthin. Nun fragt man sich: „Was macht der Manga denn nun anders, als den Anime?“ Der Zeichenstil ist wieder ähnlich moe, wie in der Vorlage. Das hätte man aber erwarten sollen, was nun nicht wirklich verwunderlich ist. Wie bereits erwähnt, ist die Story auch die selbe, bis auf den Fakt, dass sie in 3 Bänden natürlich gekürzt werden musste. Hanokage ließ sich beim zeichnen der Action-Szenen einige Freiheiten, welche aber im Groben nicht auf fallen. Ein einzelner Band ist auch nicht wirklich dick, weshalb ein Preis von 5,95 ,- schon in Ordnung geht. Doch warum hat mir der Manga letzten Endes vielleicht noch mehr gefallen als der Anime?

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Es wird wahrscheinlich an Kyubey liegen. Dieser wirkt hier etwas bedrohlicher, da man ihm auch richtige Emotionen verliehen hat. Diese dienen aber nur zur Kommunikation, wie wir ja alle wissen: Kyubey hat keine Emotionen. Auch Humora’s Problem, immer wieder in die Zeit zurückdrehen zu müssen, ist mir hier viel deutlicher geworden, als es im Anime der Fall war. Die Hexen sehen jetzt vielleicht nicht ganz so krass wie in der Serie aus, aber im Grunde sind sie genau so dargestellt, wie es sein sollte. Auch so sind die Aspekte auf den Mädchen wirklich deutlicher dramatisiert, als es im Anime war. Bei Sayaka dachte ich mir irgendwann nur noch: „Ja, ja. Du willst allen helfen, das wissen wir. Geh dich doch… ritzen, keine Ahnung!“ So in etwa dachte ich nur noch über Sayaka. Madoka war auch genauso unnütze, wie sie es immer war. Kyoko und Mami waren eigentlich exakt so, wie ich es aus der Vorlage in Erinnerung hatte.

Dagegen ist die deutsche Umsetzung etwas, was ich nicht so wirklich tolerieren kann. Ich glaube, man hat über manche Sätze später nicht drüber gelesen. Grammatikalisch waren da einige Fehler, die eigentlich nicht sein sollten. Die Schriftart passte aber, was mich doch überrascht hat. Dennoch denke ich, dass ein Großverlag wie Carlsen eigentlich nicht sowas abzuliefern hat. Ich hoffe, dass man die Fehler in den Nachfolger-Auflagen noch einmal bearbeitet.

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Nun sitzt der eine oder andere sicher vor dem PC und denkt sich: „Warum soll ich den Manga kaufen, wenn ich schon den Anime gesehen habe?“ Das kann ich nun einfach beantworten. Ich persönlich würde die Bände auch kein weiteres Mal kaufen, ohne Frage, Durch die kleinen Details ist es aber dennoch ganz gut zu lesen, weshalb ich den Manga nur als Ergänzung sehe. Er hat mir Madoka noch ein klein wenig sympatischer gemacht, weshalb ich eigentlich ganz zufrieden damit bin. Ich kann den Manga aber dennoch Leuten empfehlen, die den Anime noch nicht gesehen haben. So bekommt man einfach den Einblick, ob die Serie etwas für sich ist, oder nicht. Fans sollten aber natürlich zuschlagen, das ohne Frage. Jemand der aber eigentlich so wie ich auf die Serie eingestimmt war, sollte sich das ganze gut überlegen.mahou-shoujo-madoka-magica-2440121

Mein Fazit ist daher: gut bis befriedigend. 

Gut informierte Leser wissen aber – es gibt in Deutschland weitere Madoka Spin-Offs, die nicht im Rahmen des Animes spielen. Zum einen wären das Mahou Shojo Oriko Magica und Mahou Shojo Kazumi Magica.  In wie weit beide hierzulande (bisher) erschienen sind, kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass beide ebenfalls von Carlsen lizenziert sind. Da ich mich aber ein wenig vor informiert habe, werde ich mir die Bände wohl nicht kaufen. Es spricht mich nicht wirklich an, da eine Magica-Story einfach das beinhalten sollte, was auch schon in der Vorlage enthalten war. Deshalb werde ich mir vielleicht sogar Mahou Shojo Madoka Magica ~the diffrent story~ lesen, wenn sie hierzulande erscheinen sollte. Packt mich aber eher die Laune, werde ich den Manga vielleicht sogar auf Englisch lesen. Außerdem erschien noch ein Manga zur 3. Movie Adaption, der ebenfalls wieder von Hanokage gezeichnet ist. Da dieser Movie kein Recap ist, erzählt er auch eine vollkommen neue Story. Ob dieser allerdings lizenziert wird (oder schon ist), frage ich mich an dieser Stelle nicht. Dennoch würde er mich interessieren, da ich den 3. Madoka Movie bereits gesehen habe.

Das war es soweit zu Madoka. Bye Niii~

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