Gokukoku no Brynhildr – Review

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Wir unterbrechen die Sommerpause für einen kurzen Beitrag zum Anime des Jahres… wer’s glaubt xD.

Genau 10 Jahre ist es mittlerweile her – Elfen Lied lief im japanischen TV an. Was von vielen gehyped wurde, wird so gesehen also immer noch gehyped. Doch nun – 10 Jahre später, schafft es ein weiteres Werk von Mangaka Lynn Okamoto auf die Matsch-Scheibe der japanischen TV-Sender. Nun stellt sich die Frage: ist es vielleicht sogar das bessere Elfen Lied?

Ja, wir kennen alle meinen Hass gegen den Elfen Lied Hype. Ich mochte die Serie damals wirklich, weshalb ich echt sauer war. Aber der Manga ist für mich dennoch sehr einmalig. Damals war Lynn Okamoto noch ein ziemlicher Amateur, was das zeichnen anging. Seine Zeichnungen waren nicht hässlich, aber auch nicht ganz perfekt. Wahrscheinlich hatte er damals viel Glück genommen zu werden. Nach Elfen Lied zeichnete er noch Nonono, in dem es um ein Mädchen geht, das die Olympischen Winterspiele gewinnen will. Leider schaffte es dieser Titel nicht nach Deutschland, was sehr schade ist. Denn gerade da sieht man, wie sehr er sich nach und nach entwickelt hat. Brunhildr erschien dann ab Ende 2011 in Japan, läuft aber noch in Japan und hat bis jetzt etwa 9-10 Bände. Da ich schon ein wenig Vorwissen aus dem Manga hatte (ja, Brunhildr erscheint seit letztes Jahr in Deutschland, Tokyopop, meine Freunde), wird dieses hier ein wenig berücksichtigt.

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Story

„Glaubst du an Aliens?“

Diese Frage bekam Ryouta Murakami von einem Mädchen gestellt, als er noch klein war. Er weiß nichts von dem Mädchen, noch nicht einmal ihren wahren Namen. Sie ist nur unter dem Namen „Kuroneko“ bekannt. Dennoch fühlt er sich sonderbar zu ihr hingezogen und die beiden werden zu Freunden. Bis es zu einem tragischen Unfall kommt, bei dem Kuroneko stirbt. Bis heute gibt sich Murakami die Schuld am Tod seiner Kindheitsfreundin. In Gedanken an sie sucht er heute noch nach den Aliens, die Kuroneko zu sehen glaubte. In der Schule ein Außenseiter, der stille Streber der Klasse, der mit Mädchen seines Alters nicht klar kommt. Eine Austauschschülerin kommt neu in die Klasse. Murakami traut seinen Augen kaum. Sie ist Kuroneko wie aus dem Gesicht geschnitten und stellt sich als Neko Kuroha vor. Sie ist ebenso sonderbar und beginnt zu behaupten, dass sie wisse, wann und warum Leute sterben. Auch Murakami erhält eine Warnung von ihr, die sich nur all zu bald als wahr herausstellen wird.

Klingt jetzt nicht sofort wie Elfen Lied, oder? Ein bisschen Magie ist natürlich im Spiel, denn – Neko ist eine Magierin. Gemeinsam mit ihrer Freundin Kanna wohnt sie vollkommen allein in einer verwahrlosten Hüte. Kanna kann allerdings weder laufen, noch sprechen – sie ist anscheinend am ganzen Körper gelähmt. Nur ein paar Finger kann sie bewegen, da sie mit einem Sprachcomputer spricht. Nun haben die Magierinnen alle eine spezielle Fähigkeit. Neko kann alle Gegenstände bewegen, Kanna die Zukunft sehen (wups, Spoiler). Später kommen noch ein paar Magierinnen dazu, die ich euch aber nicht gleich spoilern will (das kann ich später bei Charaktere machen). Die Magierinnen haben hinten im Hals einen Harness. Im Grunde könnte man es als mechanischen Stöpsel bezeichnen, der rausgedreht wie eine etwas größere Schraube aussieht (aus, Kumagawa). Wird dieser entfernt, schmelzt die Magierin elendig und stirbt.

Kenner des Elfen Lied Mangs werden sich vielleicht erinnert vorkommen – Lucy schmolz im letzten Kapitel auch zu Tode (aber eher, weil sie ihre Vektoren zu sehr nutzte). Wahrscheinlich hat der gute Okamoto-san eine Vorliebe für Schmelz-Tode. Sollte man besser nicht nachmachen… Dies ist im Anime aber schön zensiert, was ich auch ganz gut fand (okay, auf der Blu-Ray wird es eh unzensiert sein). Woher haben die Magierinnen diese Harness-Teile? Richtig – aus einem staatlichen Labor, das kleine Mädchen zu Tode quält. Die Guten sind nämlich abgehauen, damit sie nicht zu Tode kommen (natürlich werden sie auch noch verfolgt, was sonst). Komischerweise können sie aber beruhigt zur Schule gehen, ohne erwischt zu werden… Allerdings gibt es ein Problem – die Mädels sterben, wenn sie die guten „Dresden“-Tabletten nicht nehmen. So ironisch…  Dabei gehen sie in ein paar Tagen zu Grunde, weshalb sie diese auch unbedingt brauchen. Okay, das mit dem Forschungslabor scheint auch ein Fetisch von Okamoto zu sein. Aber dieses Dead-Or-Live Feeling ist schon recht nett.

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Nun gibt es allerdings auch hier wieder ein kleines Problem – Manga läuft, Anime hat nur 13 Episoden. Bei Elfen Lied hatte es dann leider ein trauriges Ende: „Fuck, wir haben noch um die 100 Kapitel, sind aber bei der Hälfte! Was machen?“ – „Blass das Ende der Arc rein und quetsch es noch mit einem dramatischen, offenen Ende zu.“ Gerade das war ja das, was mich bei Elfen Lied so gestört hatte. Und was machen sie bei Brynhildr? (hier dann Antwort einfügen) Da im Moment auch nur 3 Bände draußen sind, hat der Anime die Handlung (aus deutscher Sicht) natürlich schon überholt. Bis zu dem Punkt, in der Manga in Deutschland verfügbar ist, lässt es sich aber noch aushalten – es wurden nur kleinere Sachen weg gelassen. Bei Elfen Lied wurden damals ganze Stränge weg genommen, die einfach für das Verständnis wichtig waren. Desweiteren waren die Dialoge in Elfen Lied auch nicht das Wahre – was sie auch bei Brynhildr sind. Es gibt kaum nette Gespräche, es geht meist nur nach: „FRISS, ODER STIRB!“ Großer Informationsaustausch, ohne groß nachzudenken, das man noch etwas einfügen könnte.

Was zumindest zu sagen bleibt – Die Story ist etwas besser ausgearbeitet. Lynn Okamoto hatte einfach Lust auf etwas, das wie Elfen Lied ist. Im Grunde sind sich Brunhildr und Elfen Lied auch etwas ähnlich, aber nicht vollkommen gleich. Zumindest bis zur ersten Hälfte des Animes. Ab da an wirkte es, als würde man einiges überschlagen, einfach einfügen und sich sagen: „Ja, das macht so Sinn“ Die letzte Episode lief etwa so ab, das sie halbwegs lustig war. Warum? Trollig und ziemlicher Nonsense! Highlight – Tot = Lebendig. Ein Charakter starb? Nein, niemals, der lebt noch! Spontane Amnesie (was vorhersehbar war), sprechende Leichen… es gab zum Ende einige Lacher, aber es war schon sehr lustig.

Charaktere

Beginnen wir doch mal mit Protagonist-kun: Er ist wie jeder andere Protagonist auch. Er baut sich mehr und mehr einen Harem auf, ist ziemlich doof, aber er ist, was neu ist, etwas zickig drauf. Manchmal wirkt er sogar ziemlich stur, weshalb Ryouta auch etwas frisch erscheint. Allgemein ging er mir aber ziemlich auf die Eierstöcke, weil er eine ziemlich Pussy (pardon) ist. Sprich – flennt öfter mal, sehr unsexy für einen Mann.

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Das ham wa jetz nich kommen sehen, echt mal…

Die gute Neko ist auch ziemlich… wie soll man sagen. Sie kann schüchtern sein, auch etwas zickig. Sie ist keine kopflose Nyu, sie denkt auch hin und wieder nach. Zum Anfang kann sie auch weder rechnen, noch richtig schreiben (mit Rechtschreibfehlern schon, ja). Sie setzt sich sehr für ihre Freunde ein und versucht jeden zu retten, den sie kann. Eigentlich ein sehr liebes Mädchen, wenn man das mal so sagen kann. Unsere gelähmte Kana Tachibana scheint sich nicht bewegen zu können, ja. Aber sie ist ziemlich direkt und sagt Dinge meist so, wie ihr der Mund gewachsen ist. Sie ist eigentlich die süßeste und kleinste von allen Mädchen, aber man kann sie irgendwie nur gern haben. Ich weiß doch auch nicht.

Dann hätten wir noch Kazumi & Kotori. Kazumi Schlierenzauer ist ziemlich flach, halb-Österreicherin, aber trotzdem pervers und will öfter, das Mainchar-chan ihre Brüste anfasst. Wenn man sie aber auf ihre Flachheit anspricht, kann sie schon sehr stinkig werden. Sie ist eine Spezialistin am PC und kann so gut wie alles hacken, was gibt (eigentlich auch ihre Magie, könnte man sagen). Kotori Takatori könnte man dann schon fast als das genaue Gegenteil bezeichnen. Sie ist ziemlich dumm, hat große Brüste und ist ziemlich dusselig. Doch ihre Austausch-Magie, mit jemandem den Platz tauschen, hat die fünf schon öfter aus der Scheiße gezogen. Die beiden kommen aber erst eher vor, weshalb sie am Anfang noch nicht sehr relevant ist.

Ein interessanter Cast, der ziemlich ausgeglichen ist. Bis dann das Ende kam, worauf hin diese auch zu leiden hatten.

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Kanna beschd görl~

Zeichenstil & Animation

Ich habe ja oben schon ein wenig über den Zeichenstil geplaudert. Er ist mittlerweile schon ziemlich gut, Anfängerfehler kommen nur noch selten vor. Der Anime ist dagegen noch etwas besser, aber dennoch etwas 08/15. Keine Billigproduktion, aber auch nichts wirklich besonderes. Was ich damit sagen will – hätte besser sein können, war aber dennoch sehr verträglich. Elfen Lied sah dagegen noch schöner aus, was aber an der Tatsache liegt, das Elfen Lied schon vom Opening sehr kunstvoll war. In dem Punkt also nichts, was so schlimm ist, das ich aus dem Fenster springen will.

Musik & Synchronisation

Zum ersten – die Synchronisation bestand wieder aus sehr erfahrenen Leuten, die einfach gute Arbeit geleistet haben. Kannas Sprachcomputer war aber doch etwas menschlicher, als ich es mir vorgestellt habe. Beim Lesen habe ich mir diesen ein wenig anders vorgestellt. Die Musik ist einfach phänomenal.

Das Opening ist ein Instrumental-Stück aus klassischer Musik und einigen elektronischen Klängen. Es harmoniert perfekt und klingt sehr gut. Das Ending ist ein schöner Song, gesungen von den Seiyuus, der Magierinnen selbst. Sehr ruhig, niedlich – passt sehr gut. Dann gibt es noch ein 2. Opening, das eher harte Klänge hat. Welche Sprache es ist, kann ich allerdings nicht einschätzen. Ich denke, es ist englisch. Keine Ahnung, will ich gar nicht wissen. Ich finde den Song grausam. Der Rest des OSTs ist aber sehr schön und gut anzuhören. Mochte ich sehr.

Nun, bei Gokuko no Brynhildr von einer guten Adaption zu sprechen, ist sehr, sehr schwierig. Nach dem recht guten Start, schmiss man einfach alles davon, was vorhanden war. Ich denke, hier wäre es angebracht gewesen, auf das Ende des Mangas zu warten. Wahrscheinlich wurde wieder viel vom Manga überschlagen und übersprungen. Es ist genau, wie ich erwartet habe. Dennoch werde ich dies nicht direkt einschätzen können, da die deutsche Ausgabe nach hängt und ich die Serie nicht auf Englisch weiterlesen möchte. Das Ende war einfach nur noch Random, wobei es nicht aufgezwungen und schnell wirkt. Außer vielleicht der Tatsache, das man Charaktere sterben lässt und sie dann doch leben. Oder auch nicht, ist ja auch egal.

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Auch hier handelt es sich wohl wieder um eine grobe Behandlung der Vorlage, wobei es noch nicht so grob wie Elfen Lied wirkt. Shima-chan, der Elfen Lied hasste und mit mir Brynhildr geschaut hat, fand den Anime sogar gut. Was irgendwie noch ein Wunder ist… Aber dennoch möchte ich nicht werten, ob Brynhildr besser war, als Elfen Lied. Beide haben so ihre Macken, aber es gleicht sich dennoch sehr aus. Meine Wertung ist noch sehr milde geworden, da ich es noch ganz gut vertragen habe, ergo noch unterhalten wurde.

Bewertung: 7,0 Punkte

Opening & Ending

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6 Gedanken zu “Gokukoku no Brynhildr – Review

  1. Unterhaltsamer Bericht, aber es stört natürlich schon wenn die Animes rausge-kotet werden bevor die Manga ansatzweise fertig sind, was für alberne Verrenkungen führt. Als in Black Butler eine Person im Anime starb und das im Manga revidiert wurde tauchte im Anime dann praktischerweise der ZWILLING dieser Person auf… sowas ist doch hohl.

    Ansonsten klingt der Anime nach typischer Harem Action ala Alfenlied, was aber sicher mal unterhalten kann, schöner Bericht

  2. Ich hab mit dem Manga extra gewartet, bis ich den Anime fertig geschaut habe, damit ich mich nicht darüber „ärgere“, was man alles anders gemacht oder weggelassen hat. Mir hat er eigentlich recht gut gefallen, sonst hätte ich ihn wohl nicht innerhalb von zwei Tagen durchgucken können. Ich hätte ihn sogar ohne Probleme an einen Stück gucken können, aber irgendwann muss auch so eine Nachteule wie ich Schlafen gehen xD
    Ich persönlich hatte nicht das Gefühl ein neues Elfenlied zu schauen. Ehrlich gesagt wären mir die ganzen Parallelen wohl gar nicht erst aufgefallen, wenn mir nicht schon im vornherein klar gewesen wäre, dass der selbe Mangaka dahinter steckt. Was die Charaktere betrifft finde ich ehrlich gesagt eher das Murakami als Haremprotagonist etwas heraussticht, weil er eben NICHT total verblödet ist. Immerhin hat er eine scharfe Kombinationsgabe und ein Fotografisches Gedächtnis. Außerdem lässt er sich nicht von allen auf der Nase rumtanzen, sondern zickt, wie du schon sagtest, auch zurück. Klar macht ihn das nicht zu etwas besonderem, aber er hebt sich meiner Meinung nach durchaus leicht ab.
    Wie gut die Adaption gelungen ist, kann ich objektiv zwar schlecht beurteilen, da ich erst beim 15. Kapitel bin, aber der Anfang macht einen starken Eindruck und verspricht einen interessanten Anime. Allerdings habe ich das Gefühl, dass man ab der 10. Folge versucht irgendwie den Rest noch in 13 Folgen reinzuquetschen, was irgendwie alles kaputt gemacht hat. Bei den Dialogen hatte ich irgendwie das Gefühl auf dem Niveau einer schlecht geschriebenen Fanfiction zu sein. Statt vernünftigem „Character Development“ gibt es nun absolut unnachvollziehbare Wendungen, wie z.B. beim Antagonisten: „Ich bin ein kaltblütiger, grausamer Wissenschaftler, will in Wahrheit aber nur meine Tochter reanimieren“. Ich find’s zwar allgemein gut, wenn der „Böse“ nicht einfach nur böse ist, um böse zu sein, aber hier fehlt einfach das nötige Hintergrundwissen, um Beispielsweise solche Entwicklungen realistisch zu verkaufen. Und das ist nur eins von vielen Beispielen. Man hat scheinbar einfach viel weggelassen und irgendwie ein komisches Ende zusammengepfuscht. Dies hat dazu geführt, dass ich mir beim eigentlich dramatischem Finale anstatt mitzufiebern nur noch gedacht habe: „Was soll der sch**ß!“ So war das Ende für mich etwas enttäuschend. Naja dann lese ich eben den Manga…

    Was die Opener betrifft finde ich auch, dass der erste besser gelungen ist. Metal passt irgendwie nicht zur Show. Wobei ich sagen muss das mir der (metal) Song durchaus gut gefällt und ihn mir regelmäßig anhöre, ohne ihn in Verbindung mit dem Anime zu bringen, kann aber gut verstehen, warum jemand sowas nicht mag.

    Übrigens hältst du es wirklich für eine gute Idee, den „Höhepunkt“ vom Elfenliedmange zu spoilern? Ich glaube nicht, dass man voraussetzen kann, dass ihn jeder gelesen hat 😉

  3. Omg (•⊙ω⊙•) Der Moment wenn du realisierst, dass der Manga vom gleichen Autor ist wie Elfen Lied – kein Wunder warum mir der Zeichenstil so bekannt vorkam … (=゜ω゜)

  4. Den Manga kaufe ich mir, aber den Anime werde ich mir nicht anschauen, da mir dieses „Anime rausbringen, ohne dass es ein Ende geben kann“ nicht gefällt. Mich hatte das bei Elfenlied geärgert und hier würde es mich genauso ärgern, also bleibe ich einfach beim Manga.

    Von der Optik her ist Brynhildr natürlich weitaus angenehmer zu lesen als Elfenlied und ich finde die Story bisher allgemein ausgereifter. Stören tut mich eigentlich nur der Protagonist (wie heißt er nochmal? Er ist so blass, ich vergesse immer seinen Namen). Ich mag diese „Ich bin ein ein durch und durch guter Mensch“ Charaktere einfach nicht. Wie du ganz treffend geschrieben hast: er ist ein total unsexy Mann.

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