Highschool DxD – Review

229931 Schreit ruhig alle: Ja, ich habe Highschool DxD gesehen. Und das, obwohl ich Ecchi doch eigentlich so sehr hasse… das ist zumindest das, was die meisten von mir denken. Denn ich hasse Ecchi eigentlich nicht soo sehr… mit etwas Comedy kann man das Genre sehr genießen. Ich brauchte etwas zum abschalten, weshalb ich mir also DxD rein zog. Was er zu bieten hat? Nun ja, Highschool DxD war in meinen Augen bisher ziemlich verpönt. Diverse Facebook-Seiten hypten dies rauf und runter, weshalb ich mir dachte: „Ne, das schaue ich mir nicht an!“ Warum ich es letzten Endes doch geschaut habe, weiß ich ehrlich auch nicht. Wahrscheinlich ist das bei fast jedem Ecchi-Titel so… zumindest jeden, den ich bisher gesehen habe. Allerdings würde ich nie wirklich zugeben, diesen Anime gesehen zu haben. Also bitte – ich! Sowas? Lolnein, was denkt ihr von mir? Und ja – Highschool DxD wurde lizenziert, erscheint am 1. August, blah, blah… Ich hab den Artikel tatsächlich vorgeschrieben, denn ihr wahrscheinlich nun nach der deutschen DVD-Release seht. Aber hier kann man das Klischee schon wieder einfügen: Deutschland lizenziert nur große Brüste. Aber Kazé brauch halt auch mal nen Kassenschlager… Story (welche Story…) Die Geschichte handelt von Issei Hyoudou, einem notgeilen High School Schüler, der bei seinem ersten Date von einem Mädchen umgebracht wurde. Jedoch wird er als Teufel wiedergeboren und seit diesem Tag dient er Rias, einer hochrangigen Teufelin, die auch noch das schönste Mädchen an seinem Campus ist. So anspruchsvoll, ja… Aber ich mochte tatsächlich sogar den Anteil mit der Dämonengeschichte. Rias nutzt ihre Mitstreiter im Kampf mehr oder weniger wie Schachfiguren, was dem ganzen sogar irgendwas gibt. Am Anfang dachte ich mir nur: „Woar, das wird jetzt pures Brüste wobbeln.“ Aber so schlimm war es nun doch nicht. Ich habe schon schlimmeres erlebt, zumal ich nicht alle fünf Minuten nackte Haut sehen musste. Natürlich, hin und wieder habe ich sie trotzdem gesehen. Aber hier hat es mich tatsächlich nicht so gestört, wie es bei manch anderem Titel der Fall wäre. Zum Teil fand ich es sogar irgendwie witzig, wie Issei zu irgendwelchen Kerlen gerufen wird, die er dann eigentlich zu seinen Dienern machen muss. Meistens sind dies aber nur irgendwelche… Otakus, die Dragon Ball Mangas sammeln und auf kleine Mädchen stehen. Die Dynamik zwischen den Charakteren stimmt zumindest. Obwohl mich der Ecchi-Kram schon manchmal die Augen leiern lassen hat. Schleimfressende Viecher, die Unterwäsche fressen… Dennoch war der Action-Anteil auch noch recht gut, was wohl auch noch etwas lindern mag. Ich hab ja nicht viel erwartet, weshalb ich nicht enttäuscht wurde. Es hat trotzdem manchmal… sogar fast Spaß gemacht. Aber dann kam ich auf den Boden der Tatsachen zurück. 800px-Gremory_forever Charaktere Wahrscheinlich sind hier auch noch einmal ein paar gute Punkte einholbar. Rias war schon irgendwie amüsant, weshalb ich mich mit ihr gut anfreunden konnte. Sie hatte einen angenehmen Charakter, den ich von einer Heroine nun mal erwarte. Issei war dann wieder so Klischee, aber auch noch ertragbar. Unsere blonde Nonne… wie hieß sie gleich… Ach ja, Asia! War auch ganz nett. Aber das forced Drama um sie wahr schon etwas zu aufgesetzt, weshalb ich mein Interesse an ihr verlor. Sie konnte niedlich sein, aber das wars schon. Dann gab es noch diesen anderen männlichen Charakter… der mich nicht die Bohne interessiert hat, weshalb ich ihn vergessen habe. Aber er war halt da, deshalb habe ich ihn noch einmal erwähnt. Er war nicht Koizumi genug. Dann gab es dann noch unsere Stereo-Damen: Akeno und Shirone. Warum ich die beiden trenne? Weil große Brüste, kleine Brüste. Akeno war erst so eine typische Kigaidere. Nach dem ich ihre sardistische Seite kennengelernt habe, weiß ich auch gleich, wie Mugi in Wirklichkeit tickt. Nein, echt. Das hat mir Mugis Bild versaut. Aber irgendwie mochte ich sie doch. Shirone war dieser typische Loli, der eigentlich ziemlich ruhig ist. Dennoch war sie nicht wirklich hervorstechend, weshalb ich wohl irgendwann vergesse, das sie dabei war. Aber zumindest hat der Anime einen Quoten Loli. Die Bösewichte waren teils sehr klischee-reich, aber manche wirkten sogar fast bedrohlich. Allein die Tatsache, das Rias diesen Spasten hätte heiraten sollen… uwaaaah. Prinzipiell haben mir alle Charaktere sehr gefallen. Irgendwie machte dies diesen Anime doch noch aus, weshalb er in sich noch unterhaltsam war. Wohl eine Stärke dieses Animes… Zeichnungen & Animation Hm, der Zeichenstil war nun etwas, was ich erwartet habe. Es entsprach allem, was ich bisher gesehen habe. Aber es sah besser aus, als der Manga, den ich mal dazu gesehen habe. Die Designs an sich waren ganz gut, man konnte alle Charaktere auseinander halten. Aber sonst nichts besonderes. Das gleiche gilt auch für die Animationen. Ich denke, es war keine Billigproduktion. Das kann man schon mal so sagen. Aber eine wirklich gute jetzt auch nicht. Eher ziemlich 08/15, aber dennoch in Ordnung. High School DxD-Anime-Wallpaper Musik & Synchronisation Opening und Ending waren ganz nett. Das Opening fand ich aber noch einen Zacken besser, was ich aber nun nicht wirklich werten will. Das Ending sah dagegen aber noch visuell gut aus. Der allgemeine BGM war oft mit Geigenspiel versehen. Das gab der Serie auch noch einen leicht mittelalterlichen Touch. Ein schönes Detail, wie ich finde. Die Synchro muss ich nun auch nicht werten, der japanische Original-Dub kann nicht geschlagen werden. Wie der deutsche Dub ist, weiß ich bis jetzt nicht. Sollte ich ihn aber gehört haben, werde ich hier noch einen Nachtrag machen. Deutscher Dub: noch nichts gehört, wird wenn, nachgefügt. Highschool DxD musste meinerseits viele Vorurteile einstecken. Dennoch gehört die Serie zu den etwas unterhaltsameren Titeln, des Ecchi-Genres. Es ist in sich erträglich, was ich echt anmerken muss. Man hat gute Unterhaltung geboten, selbst ein Genre-Hater kann, denke ich, darüber lachen. Der Action-Anteil hat da noch einiges weg gebracht, weshalb ich hier noch einiges verkraften konnte. Denn die Charaktere waren auch in Ordnung, weshalb ich auch noch mal drüber hinweg sehe. Ein noch recht interessanter Titel, wie man sagen kann. Wer mal ein wenig abschalten möchte, ist hier eigentlich ganz richtig. Bewertung: 6,o Punkte highschooldxd-season1

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2 Gedanken zu “Highschool DxD – Review

  1. So geht es mir öfters auch: Ecchi ungerne, aber mit Comedy oder ner guten Geschichte machbar, und da gibt es (zumindets für meiner einer) doch schon Unterschiede: Während ich bei „Kämpfer“ oder „Samurai Girls“ nach einer Weile echt speien muss kann ich bei „Sekirei“ oder „senran Kagura“ doch darüber hinwegsehen weil die handlung dann doch über die nackte Haut hinwegtäuscht.

    Dein Bericht macht neugierig (und ja, Ecchi hat immer hohe Lizensierungsschancen in Deutschland >.<) auch wenn ich für 3-4 Absätze vote, der Textblog war ansonsten aber gut zu lesen ^^

    • Manchmal bin ich froh, dass mir noch niemand groß beim schreiben zugesehen hat (außer Schlüpfer-kun). Ecchi hat nun mal eine riesige Chance und das liegt auch an den Käufern hier in Deutschland. Zu High School DxD gibt es ja auch eine 2. Staffel, die dann wahrscheinlich im nächsten Jahr veröffentlicht wird. Wegen dem Dub – Ich hab nun noch mal reingehört und war eigentlich zufrieden. Man kann schon hier und da was ankreiden, die Sardistin kommt nicht ganz so gut rüber, aber sonst – man kann’s sich anhören. Kazé legt da ja auch großen Wert drauf, was Synchros angeht.

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