Shinryaku! Ika Musume – Review

Ika

Wenn ein kleines, durchgedrehtes Tintenfischmädchen die Welt erobern will…

Story

Immer mehr Müll wird einfach im Meer entsorgt und beeinträchtigt dadurch das Leben seiner Bewohner. Einer der Bewohner des Meeres, Ika Musume (Tintenfischmädchen), will das nicht länger hinnehmen und beschließt deshalb die Menschheit als Rache zu unterwerfen… im Alleingang. Ikas Eroberungsfeldzug endet jedoch schon im nächstgelegenen Strandcafé, wo sie wegen mutwilliger Zerstörung einer Seitenwand von den Besitzern dazu verdonnert wird den Schaden abzuarbeiten. Von den Fähigkeiten der Landbewohner und deren Widerstandskraft gegen ihre Eroberungsversuche zwar überrascht, gibt Ika aber nicht auf und schmiedet insgeheim weiter an Plänen wie sie ihr Ziel doch noch erreichen kann.

Ika Musume ist ein Anime, den man wohl als sehr durchgeknallten Comedy-Slice of Life Anime ansehen kann. Ika Musume hat natürlich auch ihr Ziel, keine Frage. Doch in der Zeit, in der sie im Strandcafé arbeiten muss, vergisst sie dies doch sehr oft. Wenn es ihr dann mal einfällt, versucht sie zwar alles was sie kann, was letzlich nur in albernen Versuchen endet. Doch dann gibt es auch immer wieder Leute, die sie haben wollen. Ob die durchgeknallte Nachbarin oder auch amerikanische Wissenschaftler – alle lieben Ika und wollen sie deshalb für sich gewinnen. Diese lässt sich das natürlich nicht bieten und währt sich dann auch mit ihren Tentakelhaaren.

Prinzipiell eigentlich so ein Anime, denn man eigentlich null ernst nehmen kann. Natürlich, das ist hier auch nicht Sinn der Sache. Es gab einige Sachen, wo man wirklich herzlich lachen konnte. Manch andere Sachen waren allerdings nur zm Kopf schütteln. Ich erinnere mich allerdings an die Regenschirm Episode – da hat mir Ika wirklich leid getan. Das ganze ist meist in Doppel-Episoden (zwei in eins) aufgeteilt, Dreier-Episoden gab es aber glaube auch. Wenn es nicht sogar alle waren, ganz genau weiß ich das nicht mehr. Prinzipiell erzählen diese Folgen aber eigene Geschichten, die aber dennoch miteinander Sinn ergeben.

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Charaktere

Ika Musume ist eigentlich der wichtigste Charakter von allen. Die Besitzer des Strandcafés waren mir eigentlich ziemlich egal, weshalb ich auf die eher selten aufgepasst habe. Diese interagieren meistens mit Ika Musume, wobei die älteste Schwester der Besitzer-Geschwister (haha, reimt sich) ziemlich unheimlich sein kann. Auch die anderen interessierten mich sehr wenig und waren letzlich nur für die Unterhaltung und den Witz da. Sonst hatten diese keinen wirklichen Charakter. Ika könnte auch theoretisch ein ganz normales Mädchen sein (was sie auch irgendwo ist), dass eigentlich ziemlich fröhlich, aber auch sehr stur sein kann. Man gewinnt sie mit der Zeit einfach lieb, was wohl das wichtigste ist.

Zeichnungen & Animationen

So richtig gefallen tut mir der Zeichenstil der Serie eigentlich nicht. Da Ika aber ziemlich moe ist, kann mir der Rest egal sein. Die Animationen laufen soweit flüßig, das Meer sieht recht realistisch aus. Sonst arbeitet die Serie allerdings nicht mit irgendwelchen, großen Effekten. Es gibt wenig bis gar kein CGi, wenn es welches gab, ist es mir eh nicht aufgefallen.

Musik & Synchronisation

Zur Synchro brauche ich an der Stelle nun wirklich nicht viel sagen. Eigentlich kann ich das auch gleich stecken lassen. Die Musik ist dagegen ähnlich wie der Anime. Im Grunde singt unsere Ika im Opening nur, wer sie ist und was sie eigentlich vor hat: Sprich Weltherrschaft. Das klingt recht niedlich und ist ganz gut in Szene gesetzt. Das Ending ist dagegen ein eher ruhigeres Stück, das schon fast melancholisch wirkt. Ich wolltenach der Episode eigentlich immer pünktlich aufhören, aber das Ending war einfach sehr schön anzuhören.

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Nun, eigentlich würde ich einen Anime in dieser Richtung mit 4 – 5 Punkten bewerten. Da Ika allerdings mit viel Comedy übersezeugen konnte, bin ich wohl doch über die Bewertung gekommen. Etwas besser als Durchschnitt, möchte ich meinen. Wer wirklich auf Comedy steht und sich weg lachen möchte, sollte unbedingt mal reinschauen. Ich würde die Serie aber auch kein zweites Mal schauen, weil’s mir dann doch manchmal zu durchgeknallt war. Zu Ika Musume existiert auch eine zweite Staffel, die ich noch nicht gesehen habe. Sollte ich sie sehen, werde ich aber nichts dazu schreiben. Wer aber unbedingt etwas dazu lesen möchte, brauch sich einfach nur melden. Danke. ^^

Bewertung: 6/10 Punkten

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4 Gedanken zu “Shinryaku! Ika Musume – Review

  1. Der Anime könnte mein Interesse wecken, denn ich stehe sowieso total auf abgedrehte Comedy mit total verrückten Figuren. Ein Paradebeispiel wäre Nichijou, kennst du das vielleicht? 😉
    Auf jeden Fall merke ich mir mal diesen Anime und schaue bei Gelegenheit mal rein. Ansonsten netter Bericht! 🙂

    • Vielen Dank. ^^
      Ja, Nichijou schaue ich momentan. Der Anime ist teils so durchgeknallt, dass ich nicht genau verstehe, was gerade passiert ist. Er ist über aus witzig, aber so wirklich verstehen tu ich ihn auch nicht wirklich. Er ist ein wenig … strange. Aber sehr weit geschaut habe ich noch nicht (7 Folgen oder so).

  2. Ein ganz solider Bericht, wusste garnicht das die Nebenfiguren so beliebig sind. Handeln die Geschichten denn sonst so garnicht über Umwelt und ähnliches? Es klingt als würden nie ernstere Töne angesprochen werden, was ich schade finden würde, Gerade Japan und das Meer (bzw der Walfang) haben ja ein sehr kritisches Verähltnis zueinander

    Achso, ist sicher nur übersehen worden, aber ich fand drei Schreibfehler:
    übersezeugen
    flüßig
    währt (in dem fall von wehren)

    Ansonsten gute Arbeit

    • Hab den Bericht auf Arbeit geschrieben, da gibt’s kein Chrome mit Autokorrektur. Sorry ^^.

      Nein, und wenn es mal um das ernste Thema ging, hat sie es paar Minuten später wieder vergessen. Später am Ende wird es noch mal kurz ernst, aber es wird alles gut.

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