Hataraku Maou-sama! (The Devil is a Part-Timer) – Review

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Heute nun endlich das Review zum neuen Hit von Publisher Anime House.

Heute kommt eine Serie, auf die ich mich schon länger freue. Ich habe sie damals schon bei Otaku-Kingdom QCt und fand sie da auch schon recht spitze. Die Serie hat allein da schon echt viel Spaß gemacht und tut es natürlich nach wie vor. Zwar war ich etwas angefressen, weil sie lizenziert wurde, als wir noch nicht fertig waren, aber sei’s drum.

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Story

Der Dämonenfürst wollte das komplette Reich »Ente Isla« erobern, doch die Menschen schlugen zurück. Kurz vor der endgültigen Niederlage floh Satan mit seinem General in eine andere Welt. Angekommen an dem ihm unbekannten Ort muss er feststellen, dass seine Kraft drastisch gesunken ist. Um an diesem Ort, Tokyo, über die Runden zu kommen und anschließend den ganzen Planeten zu unterwerfen, hat der König der Unterwelt einen Plan. So beginnt Satan bei der Fastfood-Kette MgRonald als Aushilfskraft zu arbeiten.

Was total vielleicht total schräg klingt, entpuppt sich als wahnsinnig witzige Komödie, die seines Gleichen sucht. Ich habe vor dieser Serie noch nie so herzlich gelacht und finde die Story trotz der schrägen Ader echt klasse. Denn Maou (Dämonenfürst) und sein Diener Ashiya müssen sich in den ersten Folgen erstmal den Schwierigkeiten der Menschenwelt stellen. So gehören die ganzen Amtsgänge, Job finden und Geld verdienen nun mal auch dazu (wobei Maou die Identitäten der beiden per Magie erschafft). Denn Satan ist in dieser normalen Welt nun mal ein Mensch und wie jeder andere – nur hat er ein bisschen Magie, die er allerdings selten nutzt. Sein Diener bleibt in dieser Zeit in der viel zu kleinen Wohnung und spielt quasi die „Hausfrau“ (nur in männlich). Wie dem auch sei. So lernt Maou erstmal seine MgRonalds Kollegin Chiho, die sich erstmal in ihn verliebt. Eigentlich könnte er jetzt auch ein normales Leben führen – wäre da nicht seine Erzfeindin, die Heldin Emilia. Diese will ihn auf jeden Fall kriegen und natürlich umbringen. Na ja … erwartet keinen großen Kampf, das hier ist eine Comedy-Serie.

Die guten Comedy-Einlagen halten sich auch eine gute Weile. Bis etwa Folge 9 ist es meistens unglaublich witzig und natürlich (wie erwähnt) ziemlich bescheuert. Ab dann wird es vielleicht nochmal kurz ernst, aber dann wird die Serie auch recht gut mit dem gewohnten Spaß beendet. Sprich: keine großartige Story, aber dennoch sehr unterhaltsam und endet auch nicht im Ecchi bis Fanservice.

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Charaktere

Die Interaktionen zwischen den Charakteren in dieser Serie funktioniert wirklich super. Vor allem zwischen Maou und Ashiya. Dieser bestätigt natürlich alles, was sein Herr ihm sagt und ist ihm treu ergeben. Dieser ist dann natürlich recht bodenständig und verlangt dies teils gar nicht so wirklich von ihm. Aber hey, einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul. Maous Normalheit als Mensch ist absolut glaubhaft und man kann ihm eigentlich nicht wirklich zu trauen, dass er den Menschen etwas Böses wolle (oder wöllte). Außerdem hätten wir da noch Chiho und Emilia, die später auch noch ganz gute Freunde werden. Die erste Zeit zicken sie sich ein wenig an, aber das fand ich sogar auch recht witzig. Chiho ist natürlich recht süß, glänzt aber natürlich nicht gerade durch ihre großartige Persönlichkeit. Sie ist nun mal dieser Charakter, der mal wieder in alles mit hinein gezogen wird und ja eigentlich ein recht normaler Mensch ohne große Fähigkeiten ist. Emilia ist nun mal die Heldin – was sie hin und wieder etwas nervig macht. Sonst hätte sie auch ein recht interessanter Charakter werden können.

Dann folgt noch eine Menge an Charakteren, die ich allerdings noch nicht nennen möchte. Es würde wahrscheinlich etwas spoilern, aber auch diese passen super zur Serie und sind zum Teil auch mega bescheuert. Diese muss man sich wirklich dann anschauen, wenn es soweit ist. Dazu kann ich nun wirklich nichts schreiben.

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Zeichnungen & Animationen

Der Zeichenstil der Serie hat ein recht nettes Charakter-Design und sieht eigentlich ganz nett aus. Der drastische Kontrast zwischen Maou’s Dämonenform und seiner menschlichen Form ist schon ziemlich drollig. Dasselbe gilt dann auch für Ashiya, wobei man diesen eher seltener in dieser Form sieht. Die Mädels sind dagegen eher normaler gehalten, wobei Emilia auch öfter in ihre Kriegerform hätte gehen können. Chiho konnte später nur im Ending glänzen. Sonst ist sie ein ziemlich normales Mädchen mit etwas größerer Oberweite.

Die Animationen sind für White Fox (Super Sonico und Steins;Gate) natürlich Standard und sehen wirklich spitzenmäßig aus. Ich habe wenig CGI gesehen und war wirklich begeistert davon. Die in Klammern genannten Animes sind übrigens alle in Deutschland lizenziert … da stinkt doch was, oder? xD

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Musik & Synchronisation

Minami Kuribayashi sang hier das Opening wieder passend zur Serie, was ja mittlerweile recht selten ist (so textlich). Ich kannte sie ja schon aus Medaka Box, weshalb mir ihre Stimem auch nicht gerade fremd war. Nano.ripe sang hier das Ending zur Serie, welches ein schöner ruhiger Song ist. Sie hat nach wie vor eine etwas andere Stimme, als andere Sängerinnen. Der BGM ist eigentlich immer recht passend gewesen und bestand hauptsächlich aus zum Teil mittelalterlichen Gitarren-Klampfen Tönen. So dachte ich, zu hören. Netter BGM.

Ihr wollt aber sicher etwas zur deutschen Synchro lesen. Diese ist wirklich hervorragend! Schon lange habe ich keine so gute deutsche Synchronisation zu hören bekommen. Die Charaktere passen einfach super, obwohl sie im Vergleich zum japanischen etwas tiefer sind (sprich, die beiden Hauptrollen Maou und Ashiya). Aber das war ja zu erwarten, bei deutschen Sprechern. Das ist auch nichts wirklich Dramatisches. Die Dämonensprache wurde zwar nicht übersetzt (was ja auch schlecht geht), war aber dennoch von deutschen Sprechern abgelesen und sehr gut umgesetzt worden. Hier sollten sich andere Dubs gern mal ein Scheibchen abschneiden. Wirklich, sehr guter Dub!

The Devil is a Part-Timer ist eine sehr unterhaltende und humorvolle Animeserie, die mal eben nicht ab der Hälfte ins Ecchi-dasein abdriftet. Der Anime lebt vom Zusammenspiel der Charaktere, sowie deren Anpassungsschwierigkeiten. Das Setting vom Fast Food Laden ist auch recht ungewohnt und bietet hin und wieder mal den ein oder anderen Cliffhänger. Man sollte nicht wirklich viel erwarten, das Hirn abschalten und einfach darüber lachen. So kann man die Serie am allerbesten genießen.

Bewertung: 8/10 Punkten

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7 Gedanken zu “Hataraku Maou-sama! (The Devil is a Part-Timer) – Review

  1. Klingt recht gut und Comedy kann derzeit nicht verkehrt für mich sein, der Teufel arbeitet nebenbei mal bei MgRonalds? 😄 Deine Review klingt gut, vor allem deine Bilder waren diesmal gut Aufgeteilt und hatten die richtige Menge finde ich.

    Das werde ich mir vormerken

    • Man tut sein Bestes ^^
      Die Serie ist im übrigen, ähnlich wie Super Sonico, auf myvideo schaubar. Momentan ist die erste Volume draußen, also wart‘ am besten ab. Vielleicht wird ja auch Clannad dort gezeigt, da die ersten Sprecherrollen auch sehr gut gewählt worden sind. ^^

  2. Ha, cool! 😀 Das klingt nach einer besseren Version von „I Couldn’t Become a Hero, So I Reluctantly Decided to Get a Job.“, der von der Idee her ähnlich ist, aber leider zu 80 % aus Fanservice besteht ^^

  3. Alles Review!

    @Outofjoint ja das dachte ich auch als ich das gelesen hatte. Da ich ja eh ein Fan von Comedy bin und auch kein ecchi mag hat mir der satz am meisten gefallen:
    „entpuppt sich als wahnsinnig witzige Komödie“ und das es nicht abdriftet.

    Ich hoffe das stimmt auch, bekomme schon richtig lust den Anime zu sehen

    • Auf DVD erscheint er ja aktuell, Volume 1 ist schon draußen. Ich kann dir versichern, lustig ist er alle male. Und Ecchi ist da wirklich gar nicht (wie ich im Review schon schrieb). Wirst sicher begeistert sein. Natürlich, später wird es mal kurz ernst (weil Kampf und blub). Aber sonst kannst du dich zurücklehnen und drüber lachen. ^^

  4. Konnte den Anime ja nun nachholen, und japp: Die deutsche Synchro ist ziemlich denkwürdig und man merkt hier sind Leute mit Herzblut rangegangen wirklich schlagfertig und wortgewand die Sprache und den Humor rüberzurbringen, selten so gute Dubs gehört.

    Emilia fand ich privat etwas nervig, da sie ja doch die typische 08/15 Tsundere Furie war, sowas finde ich meistens eher einfallslos, aber es war natürlich noch tollereribar. Hoffe der Anime wird mal fortgesetzt, es gab leider zu wenig erklärungen ^^

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