Nurse Witch Komugi-chan Magikarte – Review

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Kurz vor Weihnachten habe ich noch entschlossen, ein Review zu schreiben. Da es nach MAL Angaben das erste, wirkliche Eigenwerk von Kyoto Animation ist, gibt es also hier ein Review zur guten Komugi-chan.

Ich bin nicht wirklich mit Erwartungen an Komugi-chan gegangen. Immerhin ist es nur eine OVA mit 5 Folgen. Dennoch gab es einige Lacher, die ich hier nun erläutern möchte.

Story

Die Geschichte beginnt, als ein zerstörerischer Virus Namens „Angler“ aus einer anderen Dimension in Richtung Erde fliegt. Maya, die Göttin der Dimension, aus der der Virus stammt, beauftragt Mugimaru, ein kleines und etwas hamsterähnliches Wesen, diesen Virus wieder einzufangen. Als Unterstützung gibt sie ihm noch einen Zauberstab mit. Eines Tages hat unsere Heldin Nakahara Komugi gerade einen Auftritt als Cosplay Newcomerin in einem Krankenschwesterkostüm, als plötzlich Mugimaru, der von einer Virusattacke verletzt wurde, neben ihr auftaucht. Komugi kümmert sich daraufhin um seine Wunden. Mugimaru ist davon so gerührt, dass er beschließt, ihr den Zauberstab zu geben. Von nun an kämpft Komugi gegen die Viren, um die Erde zu retten.

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Wenn man die Kurzbeschreibung so hört, könnte man von einem kitschigen Magical Girl Anime ausgehen. Allerdings ist es genau das, was das Genre verspricht: eine Nonsense-Komödie. Wir erleben Komugi in einigen netten Alltagssituationen, in der sie mal als Idol gefeiert wird, dann mal wieder gegen ihre Rivalin kämpft, einmal stirbt sie und alle sind froh darüber, dann einen eigenen Anime produziert und zu guter letzt gegen ein kleines Mädchen kämpft, dass sich als Lehrerin mit Riesenbrüsten ausgibt. Die Handlung ist etwa so tief wie die eines Ecchi-Animes, aber das ist hier jetzt nicht so störend. Anfangs ist das ganze eher fad anzuschauen, da sich wirklich jeder Charakter über Komugi’s Flachbrust lustig macht. Mit der Zeit war auch dieser Witz ausgelutscht, wurde aber durch nette Anspielungen auf andere Anime (meist aus den 80ern und 90ern) wieder weg gemacht. Man darf von dieser OVA nicht wirklich viel erwarten, aber dennoch ist sie kurzweilig als gute Unterhaltungsquelle geeignet. Allerdings ist sie nicht auf dem extrem trashigen Level von Bokutatsu Tenshi, welcher hingegen noch etwas witziger war, da der Mainchar immer vom Engel eins auf’s Maul bekam.

Charaktere

Die Charaktere dieses Animes sind flacher, wie sie kaum sein könnten (etwa so flach wie Komugi’s Brüste, könnte man sagen). Neben Komugi sind die meisten auch sehr blass und nur dafür da, Komugi ein wenig zu ärgern. Ihre Rivalin (ich weiß nicht mehr wie sie hieß, kein Plan, aber sie hatte größere Brüste) war dagegen zumindest etwas fies, aber hin und wieder verlor diese ihr Ziel auch aus den Augen. Am Ende arbeiten sie und Komugi sogar zusammen um gegen den letzten Feind noch einmal anzukommen. Prinzipiell kann man aber nicht von deepen oder guten Charakteren sprechen. Sie sind da und erfüllen ihren Zweck. Zu mehr sind sie allerdings nicht zu gebrauchen.

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Zeichnungen & Animationen

Die Serie selbst stammt aus dem Jahre 2002. Daher sollte man nun keine Qualität wie heutzutage erwarten. Der Anime ist also noch nicht in 720p verfügbar, aber das macht ja nichts. Das Charakter-Design ist dennoch ganz nett und man kann die Charaktere ganz gut außeinander halten. Hin und wieder erinnert es aber doch eher an Anime aus den 90er Jahren, was ansich ganz nett ist. Sonst sind die Mädchen doch schon in Richtung Moe gezeichnet, aber nicht so, wie es heutzutage der Fall ist. Es ist ganz niedlich und so in Ordnung, wie es ist.

Die Animationen sind auch auf einem ähnlichen Level. Für manche Anspielungen wurde auch ein bisschen schlechtes CGI verwendet, was auch an sich recht witzig gemacht war. Ich hab zumindest keinen Augenkrebs bekommen, also sollte auch dies in Ordnung sein.

Musik & Synchronisation

Die Musik und auch die Synchro der Serie ist recht zeitgemäß anzusehen und auch hier kann ich eigentlich damit leben. Die Songs der Serie sind auch keine besonderen Ohrwürmer, waren aber auch ganz nett zu hören. Auch hier wird wieder der Sinn und Zweck erfüllt, überschlägt sich aber nicht in der Qualität. Sprich, alles okay.

Komugi

Wer was nettes für Zwischendurch sucht, ist bei Komugi-chan sehr gut bedient. Die OVA bietet auch ein paar nette Lacher, welche ganz unterhaltend sind. Man sollte aber nicht mit Erwartungen ran gehen und das ganze einfach runter rattern. So gesehen muss man es dann auch nicht gesehen haben, aber es schadet auch nicht wirklich. In diesem Sinne – viel Spaß, wer’s sich noch an tun möchte. ^^

Bewertung: 6/10 Punkten

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Ein Gedanke zu “Nurse Witch Komugi-chan Magikarte – Review

  1. Ich habe jetzt ein wenig gegrübelt, dann viel es mri ein: Komugi Nakahara ist eine Figur die VORHER schon in einem ERNSTEN Anime als Nebenfigur auftrat: Im (derbst langweiligen) Anime The Soultaker spielt sie ebenso eine art Mädel im Krankenschwesteroutfit, denn ich wusste mir kam die Figur bekannt vor, seltsam das sie eine OVA bekam, die ist aber sicher besser als The Soultaker

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