Hetalia Axis Powers – Review

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Gott, war meine Bildersuche schlecht~

Heute gibt ein kleines Review zur ersten und zweiten Hetalia-Staffel~

Eigentlich schreibe ich ja keine Reviews zu Kurzanime. Da ich aber die Entwürfe, die ich da hab schlecht weiterschreiben kann (angefangene Serien, ect.), gibts heute mal was nettes für zwischendurch. Das es gerade Hetalia ist, erscheint sogar mir merkwürdig (Review’s zu den Nachfolgerstaffeln halte ich für eher unwahrscheinlich, sorry). Es gibt etliche Fangirls, die danach schreien, aber ich bin unvoreigenommen ran gegangen und konnte mir sogar ein paar Lacher nicht verkneifen …

Story

Italien, ehemals eines der einflussreichsten Mächte der Welt, hat sich verändert. Erzählt wird die Geschichte von „Italien“, der nun ein Pasta liebender Feigling ist. Zusammen mit seinen Freunden, die alle jeweils ein Land verkörpern, erlebt er skurrile Momente quer durch die Weltgeschichte. Quasi Geschichtsunterricht in Form eines komischen Animes, wobei in dieser Staffel ersteinmal der 1. Weltkrieg dran ist.

Ich habe damals irgendwann mal den Vorlagenmanga zu dieser Serie in der Hand gehabt und dann wieder zurück in den Schrank gelegt. Warum? K-ON! lag daneben, haha. Hetalia baut im Manga auf 4-Panels-Strips auf und das ist im Anime deutlich spürbar. Daher sind 5 Minuten Folgen auch das Maximum, was ich an dieser Serie geistig aushalte. Die Witze sind teilweise so gut und auch so bescheuert, dass ich einfach nur abschalten kann und lachen muss. Gerade das macht die Serie ganz gut und unterhält für einen kurzen Moment ganz gut. Daher hält man 52 Folgen auch gut aus und es wird eigentlich nicht langweilig. Manchmal saß ich sogar vor’m Rechner und dachte mir: „Warum war mein Geschichtsunterricht nicht so?“

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Erwartet hier also keine ernsthafte Serie, sondern einfach einen witzig-bescheuerten Kurzanime für zwischendurch. Wer aber allgemein Klischees hasst, sollte die Serie vielleicht nicht schauen.

Charaktere

Jeder Charakter verkörpert ein Land – so ist Italien ein verpeilter, Pastaliebender junger Mann, der eigentlich die meiste Zeit ziemlich deerpy ist, aber eigentlich ein ganz lieber ist. Im Kampf natürlich absolut unbrauchbar, ist sein bester Freund dennoch das ernste Deutschland. Dieser nimmt nun mal alles ernst, kann ziemlich streng sein, hat aber eigentlich einen weichen Kern unter der harten Schaale. Zu dem ist auch noch das sehr ruhige Japan immer dabei und ist die Ruhe und Kraft zwischen den dreien. Ansonsten gibt’s noch England, Amerika (sehr hibbelig und arragiert), Frankreich (ein Frauenheld?), China (ist er ne Frau?), Russland (er is irgendwie gruselig) und einige andere Charaktere, die sehr gut unterhalten können. Unter den vielen männlichen Charakteren gibt es aber auch ein paar weibliche, wie zum Beispiel Russlands Schwestern Weißrussland und Ukraine, sowie das liebenswürdige Fräulein Ungarn, welches im Hause von Österreich arbeitet.

Jeder Charakter ist irgendwie syphatisch und auf seine eigene merkwürdige Weise lustig. Selbst Deutschland, wo ich anfangs dachte, das ich ihn eher nicht mögen würde, war echt witzig und konnte mich mit seinem eigenen Ending-Theme „begeistern“. Natürlich sollen später noch eine Menge dazu kommen, so wie Deutschlands größerer Bruder Preußen (Ostdeutschland) oder auch andere merkwürdige Gestalten. Wer zu denen jedoch mehr wissen will, schaut die Nachfolgerserie. Ich war hier (mit den Charaktere) ganz zufrieden.

hetalia_axis_powers_poster_full_version_by_chibipaulina-d4o6omaZeichnungen & Animationen

Ein Kurzanime muss ja keine hochtechnische Meisterleistung sein. Das ist Hetalia nun wirklich nicht. Die Animationen sind meist recht einfach, aber auch nicht hässlich oder so. Der Zeichenstil ist recht einfach gehalten, aber doch ganz nett anzusehen. Die Chibis sind recht putzig, aber die kommen vor allem beim internen Format „Chitalia“ gut zur Geltung. Wenn man nicht zu viel erwartet, wird man hier auch nicht enttäuscht (immerhin läuft die Serie auch nur online und erscheint später auf DVD).

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Musik & Synchronisation

Das Ending wird meistens von Italien gesungen. Die anderen Charaktere bekommen später noch eigene Ending-Songs, die auf sie zurechtgeschnitten sind. So singt Deutschland zum Beispiel: „Hoi Hoi, Mutti, Hoi, Hoi Vati. Ich kann den Geschmack der Wurst, die du mir damals geschenkt hast, nicht vergessen. Ich will’n Bier.“ (improvisiert) Bei Amerika isses Cola, bei Japan Sake … es wird so ziemlich alles bedient. Selbst wenn man nur grobes Wissen über Hetalia hat, kann man gut über die Songs lachen.

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Die weiblichen Charaktere aus Hetalia im K-ON! Zeichenstil. Bildersuche war heut schlampig, sorry.


Die Synchronsprecher sind sehr passend zum Charakter ausgewählt worden. So passt eigentlich jeder Charakter auch stimmlich zu dem was er wrabbelt und plappert. In der englischen Synchro (die ich nicht kenne) sollen sich die Amis sogar über sich selbst lustig machen. Wer die Serie also nicht auf japanisch sehen will, kann sich ja mal den englischen Dub raussuchen.

Wer nicht viel erwartet, bekommt hier auch eine nette unterhatende Serie für zwischendurch. Trotz der Tatsache, dass es Deen produziert hat, bin ich zufrieden. Gut, hier kann man auch nicht so viel falsch machen. Belehrt euch also eines besseren und schaltet einfach ab. Dann könnt ihr diese Serie auch ganz gut schauen.

Bewertung: 6 von 10 Punkten

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2 Gedanken zu “Hetalia Axis Powers – Review

  1. Die Grundidee fand ich schon immer sehr lustig, das z.B. Österreich und Deutschland ein kompliziertes Verhältnis haben war halt immer so ein Nationaler Gag. Nur von der Story selber hast du mir etwas zu wenig erzählt, ich hätte gerne mal ein kleines Beispiel gelesen wie eine Episode da nun aussieht z.B. aber ansonsten gefiel mir der Bericht gut, schade das Geschichte nicht wirklich mal etwas öfter eingängiger Erzählt werden kann 😦

    • Es ist im grunde leichte Kost mit einem Stückchen Wahrheit dahinter. Was könnte man zum Beispiel nennen … Preußen hasst Russland (DDR halt), England geht neben Amerika immer unter, Kanada wird ständig vergessen … es sind halt ’ne Menge Klischees, wo man einfach nicht alles unter bringen kann. Es sind eben 5 Minuten Episoden, kurze Logoeinblendungen und dann wird man meist in die Gags reingeworfen (die Charaktere untereinander, Chibitalia …). Dann kommt nach 4,5 Minuten auch schon das Ending, joar. Kurzanimes laufen eben immer nach einem ähnlichen Prinzip, wobei ich der Meinung bin, Hetalia hätte auch irgendwie in Volllänge funktioniert (K-ON! war ja auch 4-komma).

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