Was Hipster kennen sollten #3 – The Hentai Prince and the Stony Cat.

S3xhMhXWow, das Format lebt.

Eigentlich wollte ich schon länger irgendwas zu diesen Anime schreiben. Fragt mich nicht, warum ich es nicht geschafft habe. Es ist zwar etwas länger her, dass ich diesen gesehen habe, aber was soll‘s. Der Anime selbst basiert auf einer Light Novel, die nebenbei auch eine Manga-Adaption bekommen hat. Der Anime selbst hat klassisch zwölf Folgen.

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Worum geht’s?

Youto Yokodera ist eigentlich ein ziemlich perverser Bursche. Er beobachtet Mädchen gern in Unterwäsche und steht halt auf den Kram, den ein Perverser nun mal mag. Doch seine Perversitäten werden oft missverstanden, weshalb er meist als ziemlicher Engel da steht. So bemerkt auch die Anführerin der Laufmannschaft, in der er ist, nicht, wie Yokodera eigentlich wirklich ist. Doch er hat genug davon und möchte der Welt sein wahres, perverses Ich zeigen. So bekommt er von seinem Kumpel den Rat, die steinerne Katzenstatur aufzusuchen und sich seinen Wunsch erfüllen zu lassen. Ja, diese Katzenstatur erfüllt Wünsche. Warum und wieso erfährt man noch im Laufe der Serie. Also macht sich unser Protagonist auf zum Berg und nimmt sein Dakimakura Barbara mit, welches als Opfergabe an die Katze gegeben wird. Dort trifft er auch auf ein kleines Mädchen namens Tsukiko, welches sich wünscht, erwachsener zu sein und keine Gefühle mehr zeigen zu müssen. Beide bekommen ihren Wunsch erfüllt, was zu einigen Problemchen führt und auch ein anderes Mädchen hat sich etwas gewünscht, aber da würde ich jetzt spoilern. Außerdem haben Tsukiko und die Anführerin des Laufteams eine gewisse Verbindung zu einander, welche unserem Protagonisten nicht unbedingt gut tut. Aber das ist im Groben das, worum die Story handelt. Sie würden ihre Wünsche nun lieber rückgängig machen, was sich als reichlich schwierig erweist.

Warum sollte man die Serie gesehen haben?

Es gibt eigentlich keinen tiefgreifenden Grund, warum man die Serie gesehen haben sollte. Im Grunde habe ich der Serie auch keine wirklich überragende Wertung gegeben, doch sie hat mich einfach gut unterhalten. Man bekommt gute Comedy, ein bisschen Harem, ein bisschen Ecchi und auch eine Brise Romanze. Das Ganze schaut sich auch ganz locker und ist meiner Meinung für Jeder Mann erträglich, der nichts gegen Moeblobs hat. Denn der Anime ist tatsächlich ganz süß und auch die Charaktere sind ganz putzig gemacht. Heißt also – wer was lockeres für zwischendurch sucht und auch ein wenig Fanservice vertragen kann, ist hiermit sehr gut bedient.

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Wie sind die Charaktere so drauf?

Unser Protagonist ist eigentlich so ein typischer Haremprotagonist, den man in jedem verdammten Harem-Anime antreffen kann. Ich finde auch nicht, dass er besonders ist und darum geht es ja auch nicht. Aber die Thematik um ihn ist ganz witzig gemacht, auch wenn ich es nicht ganz verstehe. Ich mein, hätte er den Wunsch nicht geäußert, hätte er einfach weiter gaffen können. Aber das er so ehrlich ist, kann man sicher verschmerzen. Sicher gibt es da draußen niemand, der so etwas freiwillig zu gibt. Im Kontrast dazu gibt es eben Tsukiko, die er mit der Zeit auch recht mag. Sie hat durch die Katze sämtliche Emotionen verloren, aber … sie ist immer noch verdammt süß.

So kann sie zwar nur noch wenige Emotionen zeigen, aber sie lässt sich deswegen noch lange nichts vom Protagonisten gefallen. Im Gegenteil. Später kommt noch die blonde Azusa dazu, die ich als elende Tsundere im Kopf habe. Irgendwie war sie nicht gerade witzig oder besonders, als das sie mir im Gedächtnis geblieben ist. Tsukikos Schwester hat dazu noch einen überfürsorglichen Schwesterkomplex und das kann beim Protagonisten schon für einige … Probleme sorgen. Später kommt glaub noch ein Haremmitglied dazu, aber das war nur irgendein komisches Mädchen nichts Besonderes also.

Welche Erwartungen sollte man an die Serie haben?

Keine. Geht einfach nur davon aus, dass die Mädchen ganz süß sind. Klingt simpel, ist es aber auch. Animationstechnisch bekommt man hier genug geboten und auch so sieht die Serie nicht schlecht aus. Der Zeichenstil ist dementsprechend natürlich sehr … sehr putzig. Prota-kun sieht auch ein bisschen zu niedlich aus, finde ich. Irgendwie kann ich ihn aber auch so nicht ernst nehmen. Aber das ist, denk mal, auch gar nicht gefordert.

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Gibt es den Anime hierzulande?

Leider nein, was ich irgendwie schade finde. Es gibt so viele Schrott-Ecchi Anime, die hierzulande lizenziert sind. Da wäre doch mal eine süße Alternative ganz schick gewesen. Ich mein, die Regel bestätigt den Fall, aber irgendwie sollte es nicht sein. Wahrscheinlich stehen die Anime-Fans hierzulande nicht so auf Lolis und wollen lieber üppig-bestückte Mädchen sehen. Schade, dass darunter immer die wirklich witzigen Titel, wie eben HenNeko, untergehen. Denn, auch wenn dieser Anime nichts wirklich Besonderes ist – witzig ist er alle Male. Aber gut, der deutsche Anime-Fan guckt halt lieber was mit Riesenbrüsten. Ist ja nicht so, als wenn es zumindest einen Charakter in diesem Anime gäbe, der große Brüste hat. Eben doch, aber okay.


Wisst ihr … ich mag simple Anime mit halbwegs sympathischen Charakteren. Deshalb mag ich diesen Anime auch so gern. Man kann ordentlich dabei entspannen und auch die Musik ist ganz gut. Unser Mainchar wird zwar von einem ziemlichen Deppen gesprochen, aber das passt schon irgendwie. Wie gesagt, hier mag ich die Comedy ganz gern und kann auch sehr gut mit der Einfachheit dieser Serie leben. Quasi Love Live, auch wenn sich beides nicht grad ähnlich ist. Daher lasst euch einfach drauf ein und erwartet nicht viel. Damit ist man am besten bedient und wird so sehr gut unterhalten.

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Ein Gedanke zu “Was Hipster kennen sollten #3 – The Hentai Prince and the Stony Cat.

  1. Es klingt eigentlich ganz ulkig das man hier die Harem idee verkehrt: Statt das ein netter Kerl versehentlich immer für einen perversling gehalten wird ist es hier schlicht umgekehrt. Kommen mir dabei nur ideen an den Anime „He is my Master?“ hm… war aber weniger packend. <.< Der anime hier scheint immerhin unproblematisch und seicht zu sein, manchmal will man ja auch mal etwas wo man simpel abschalten kann. Gute Review ^^

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