Bakemonogatari – Review (+ Timeline für den Rest des Franchise)

konachan-com-58169-bakemonogatari

Reviews schreiben sich eigentlich nicht wirklich schwierig. Bei Bakemonogatari und allgemein den Monogatari Serien, ist das doch etwas schwieriger.

Wie empfiehlt man einen Anime, der extrem viel Dialog, japanische Witze und extrem komplex ist? Die Antwort auf diese Frage ist wirklich schwierig und ich habe mich ebenso schwer getan, mit der Auswahl der Serien – reviewe ich alles, was bisher draußen ist oder einfach nur die erste Adaption? Letztlich entschied ich mich für die erste Adaption namens Bakemonogatari. Erschienen ist die Serie im Sommer 2009 und ist chronologisch gesehen etwa die Mitte der Geschichte, wobei … nein, das erklären wir am Ende des Artikels. Im Übrigen basiert Bakemonogatari (zu dt. Monstergeschichten oder Geistergeschichten) auf einer Light Novel-Reihe (geschrieben vom Medaka Box Schreiber, wobei Monogatari etwas älter ist) und wurde mittlerweile von peppermint lizenziert.

bakemonogatari-05-large-32

Story

Die Handlung konzentriert sich auf den Oberschüler im dritten Jahrgang Koyomi Araragi, der einen Monat vor Beginn der Geschichte in der Golden Week von einer Vampirin angegriffen und gebissen wurde. Obwohl zum Vampir geworden, bleiben die Umstände unbekannt, wie er durch seinen Wohltäter Meme Oshino wieder zu einem Menschen wurde oder weshalb die angreifende Vampirin als Shinobu nur noch ein Schatten ihrer selbst ist. Seit diesem Zwischenfall wird er immer wieder auf verschiedene übernatürliche Erscheinungen, Kaii genannt, aufmerksam, die die Mitschülerinnen in seiner näheren Umgebung befallen haben. (Quelle: Wikipedia)

Bakemonogatari konzentriert sich in seinen fünf Arcs auf die wichtigsten Charaktere, die Namen dieser sprechen im Grunde für sich: Hitagi Krabbe, Mayoi Schnecke, Suruga Affe, Nadeko Schlage und Tsubasa Katze. Bevor wir auf die Arcs selbst eingehen, sollte erstmal etwas über den Erzählstil der Serie gesagt werden. Wie in der Novel ist Araragi der Erzähler aller „Geschichten“ und erzählt diese etwas ähnlich wie Kyon aus Haruhi Suzumiya. Zum einen zynisch, als auch vollkommen ruhig könnte man es beschreiben, werden hier und da vereinzelte Zeilen aus der Novel eingeblendet. Ich streite mich immer mit Shima, ob diese nun wichtig sind oder nicht. Allerdings habe ich den Anime auch ohne diese Zeilen verstanden, also sollte das auch ohne deren genauen Lesen verständlich sein. Bakemonogatari ist im Vergleich zu den anderen Serien nicht vollgespickt mit Plottwists oder dergleichen. Es ist eher der komplexe Anteil und die vielen Witze, beziehungsweise all die Anspielungen, die den Charm der Serie ausmachen. Vieles ist für uns Europäer nicht ganz so geläufig oder verständlich, weshalb wohl nur Japaner über alles lachen können. Ansonsten ist das aber nicht ganz so tragisch, wenn die Witze im deutschen oder englischen gut übersetzt sind (ich würde peppermint zwar einen OmU-Release empfehlen, aber na ja … solang man die Witze im Dub transportieren kann, ist das in Ordnung). Ansonsten kann man diese Serie wohl als eine Mischung von allem sehen – viel Mystery, etwas Romance, ein bisschen Vampirkram (nicht so deutlich spürbar, aber sicher nicht auf Twilight-Level) und viel übernatürlicher Kram. Die späteren Serien haben dann auch manchmal ein paar Ecchi-Szenen enthalten, aber die sind meist sehr künstlerisch und kreativ dargestellt. Wer gerade Madoka mag, wird diese Serie sicher lieben und überhaupt – man muss sich auf lange Gespräche zwischen den Charakteren einstellen, bringt also ein wenig Zeit und Geduld mit und seit nicht allzu müde. Langweilig würde ich diese Serie niemals nennen, wirklich nicht.

Charaktere

Neben der Story sind gerade die Charaktere sehr wichtig für die Serie und extrem komplex gehalten Davon werde ich sicher nicht alles hier aufführen können, weshalb ihr euch nicht allzu sehr auf mich verlassen solltet. Ich gebe mir aber Mühe, alles wichtige zusammen zu fassen.

296558Koyomi Araragi

Araragi ist im dritten Jahr der Oberschule und im Grunde kein offener Mensch. Er hegt kein allzu großes Interesse an anderen und ist ziemlich desinteressiert und verschlossen. Bis er auf (Hitagi) Senjougahara trifft und diese rettet, hat er allerhöchstens mit Tsubasa näheren Kontakt und könnte diese zumindest als einzige Freundin bezeichnen. Nach dem die Sache mit Senjougahara gegessen ist, hilft ihm diese bei seinen Prüfungssachen, da er ohne ihre Hilfe wohl überall durchfallen würde. Außer in Mathe – da ist er ziemlich gut. Ich glaub, Jungs sind allgemein meist besser in Mathe, als Mädchen. Seit der Sache während der Golden Week (siehe Beschreibung) ist Araragi außerdem ein Vampir und besitzt extrem hohe Heilungsfähigkeiten. Das geht teilweise so weit, dass man ihm Körperteile rausreißen kann und diese wieder … nachwachsen? Kann man das so sagen? Ein wenig Angst vor Licht hat er trotzdem noch, wobei Meme Oshino, eine Art Exorzist, ihm seine Menschlichkeit größtenteils wiedergegeben hat. Große Probleme hat Araragi mit diesen Fähigkeiten im Grunde nicht, aber im Laufe der Geschichte wird sich das noch ändern, wobei ich es nicht als tragisch sehe. Manchmal hat man das Gefühl, der Anime vergisst ein wenig, dass er der Protagonist ist. Meist geht es ja mehr um die Mädels, wobei er aber auch seine Glanzmomente hat. Ansonsten ist er schon ziemlich pervers veranlagt, oft wird von ihm sogar behauptet, er sei ein Lolicon. Ich würde Araragi nie den besten Protagonisten ever nennen, aber ich mag ihn trotzdem ganz gern. Er ist zumindest nicht einer dieser uninteressanten Protagonisten, die man sonst in jedem Shounen-Anime hat, wobei Bakemonogatari sicher mehr Seinen ist.

287902Hitagi Senjougahara

Auch wenn sie schwach aussieht, ist mit Senjougahara eher schwer umzugehen. Ist wirkt recht unscheinbar, macht keine Probleme und ist eine hervorragende Schülerin. Trotz dessen hat auch sie nicht viele Freunde und ist eher ruhig und still zu beschreiben. Früher war dies ganz anders – an der Mittelschule war sie ein lebensfrohes und aufgewecktes Mädchen, welche sogar der Star der Laufteams war. Ihre Entwicklung lässt sich auf familiäre Probleme erklären, welche wirklich nicht prickelnd waren. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber das wird in ihrer Arc direkt erklärt. Daher vermeide ich Spoiler an dieser Stelle schon einmal, aber eines kann ich vielleicht schon verraten – durch die Krabbe die sie belastete, wog sie nur noch fünf Kilo. Jeder der von ihren Problemen, ihrem Geheimnis erfuhr, wurde von ihr regelrecht bedroht, weshalb sie stets Schreibutensilien (nicht nur ein Tacker) mit sich trägt. Fragt mich nicht, wo sie die aufbewahrt, das weiß keiner so genau. Aber es ist eine Menge, was sie da bei sich trägt. Man kann Senjougahara keines falls als 0815-Charakter bezeichnen, dafür ist sie zu komplex und tiefgründig. Sie ist ziemlich kompliziert und überrascht immer wieder mit dem einen oder anderen Geheimnis. Von Oshino Meme wird sie gern Fräulein Tsundere-chan genannt, wobei man ihr keinen Stereotyp zuordnen kann. Allgemein hätte ich ihr Kuudere zugeordnet, aber gerade in den späteren Serien zeigt sie auch sadistische Züge und die sind nicht ganz ohne. Im übrigen mein Lieblingscharakter, machen wir uns mal nix vor.

288080Tsubasa Hanekawa

Hanekawa ist eine Mitschülerin von Senjougahara und Araragi, welche in deren Klasse zur Klassensprecherin gewählt wurde und wahrscheinlich die intelligenteste Schülerin der Schule ist. Araragi bezeichnet sie gern als allwissend, aber dann sagt sie meist nur ihren allseits bekannten Spruch dazu: „Ich weiß nur das, was ich weiß.“ Hochintelligent, pflichtbewusst, organisiert, höfflich, fröhlich, freundlich, nett, ziemlich bescheiden … das sind alles Dinge, die sie auszeichnen. Doch sie lebt dennoch mit einem enormen Druck, den sie sich zum Teil selbst auferlegt. Abgesehen von den Topleistungen in der Schule, die sie von sich selbst aus erreichen will, erhält sie von Daheim keinerlei Unterstützung, wenn nicht sogar totale Ablehnung und Ignoranz. Sie lebt auch nicht bei ihren leiblichen Eltern, sondern bei Adoptiveltern, für die sie eigentlich nur eine Last ist. Dieser Druck setzt sich vor allem auch auf ihre Gesundheit und ihren Geisteszustand aus. Dies führt dazu, dass sie nachts zu Black Hanekawa wird, genaueres erkläre ich hier allerdings nicht. Das ganze ist jedoch ordentlich blutig und allein ihre Geschichte ist mit dieser Arc (welche die letzte in Bakemonogatari ist), die sie in Bakemonogatari hat, nicht abgeschlossen. Was Araragi damit zu tun hat, lässt sich nicht schwer erraten, aber ich sage nun erstmal nichts dazu. Anfangs bin ich nicht wirklich auf Hanekawa warm geworden, da sie wirklich wie das Klischee einer Klassensprecherin ist. Es steckt aber weitaus mehr dahinter, was sie doch zu einem recht interessanten und ebenso komplexen Charakter macht. Nichts im Vergleich zu Senjougahara, aber das ist am Ende auch nur meine Ansichtssache. Ihre Entwicklung über die ganze Serie ist aber noch am interessantesten, möchte ich meinen.

154457Mayoi Hachikuji

Mayoi ist Schülerin einer Grundschule und in der fünften Klasse. Daher wird sie wohl etwa zehn bis elf Jahre alt sein. Das erste Mal trifft sie während des Muttertages auf Araragi und scheint sich verlaufen zu haben. Auf der Suche nach ihrer Mutter, versucht Araragi dieser zu helfen und sie nach Hause zu bringen. Allerdings kann Mayoi ihn überhaupt nicht leiden und fängt ohne Umschweife eine Rauferei mit ihm an. Diese werden auch hin und wieder fortgesetzt, wobei Araragi immer gewinnt. Hachikuji hat stets einen riesigen Rucksack bei sich, der aussieht wie ein Schneckenhaus. Was eine Anspielung auf den Namen ihrer Arc (die zweite von Bakemonogatari) und die Kuriosität, die auf ihr lastet. Der Rucksack ist selbst voller Aufkleber und Stofftiere. Wie kann man dieses kleine Mädchen sonst noch beschreiben? Sie ist sehr aufgeweckt, offen und lustig, neigt dazu, Araragis Namen falsch auszusprechen. Ob nun Aragi oder Arararagi – sie ärgert ihn damit jedes verdammte Mal. Der Witz wird allerdings nicht so auf die Spitze getrieben, dass er nervig ist, keine Sorge. Vor Senjougahara hat sie übrigens ziemlich Angst, da sie sich stets hinter Araragi versteckt, wenn sie da ist. Das liegt wohl einfach daran, das Senjougahara allgemein keine Kinder leiden kann. Mayoi ist nicht unbedingt der beste Charakter der Serie, aber der Hintergrund ihres „Da-seins“ und der Suche ihrer Mutter, wird viele von euch sicher überraschen. Mehr gibt es nicht zu sagen.

66833Suruga Kanbaru

Müsste ich Kanbaru kurz beschreiben, würde ich wohl chaotische Lesbe sagen, so dumm es klingt. Sie ist eine jüngere Mitschülerin von Araragi und Senjougahara und ein Schuljahr unter den Beiden. An der Mittelschule war sie gemeinsam mit Senjoughara als berühmte Kombo des Laufteams bekannt, bis zweitere letztlich an die Oberschule ging. Recht schnell wird deutlich, dass sie mehr als nur freundschaftliche Gefühle für Senjougahara pflegt und demetsprechend lesbisch ist. Chaotisch würde auf sie ebenfalls zu treffen, da es bei ihr Daheim recht unordentlich ist und Araragi nicht selten zum aufräumen vorbei kommt. Kanbara ist recht offen, wahnsinnig neugierig und spricht immer das aus, was sie denkt. Ihr Auftreten ist allgemein recht jungenhaft, aber Kanbaru hält sich trotzdem für ziemlich attraktiv und gut aussehend. Kanbarus Arc bildet mehr oder weniger die Mitte des Animes und ist auch nicht uninteressant. Allerdings sehe ich diese mit Mayois Arc als eher schwächer an, aber Kanbaru kann später auch interessanter sein und hat auch ganz am Ende der Chronologie noch eine eigene OVA erhalten, die wohl bewusst von allen anderen Serien getrennt wurde. Das sie wegen der Kuriosität nicht mehr Basketball spielen konnte, war schon ganz interessant, aber ich weiß nicht so recht. Ich kenne sicher Leute, die sie echt toll finden und witzig ist sie auch, keine Frage. Aber wie schon gesagt … nicht der beste Charakter, aber durchaus akzeptabel.

76903Nadeko Sengoku

Mit Nadeko schließt sich eigentlich der Kreis der wichtigen Charaktere aus Bakemonogatari. Einen direkten Bezug hätte Nadeko eigentlich nicht zu Araragi, wenn sie nicht seiner kleinen Schwester Tsukihi befreundet gewesen wäre. Damals hatte sie außer Tsukihi gar keine Freunde und deshalb fing Nadeko an, sich an Tsukihi und Araragi zu klammern. Da Nadeko stets Einzelkind war und sich ein Geschwisterchen gewünscht hat, nennt sie Araragi auch Koyomi-onii-chan, doch die Wege der beiden treffen sich erst sechs Jahre später wieder. An ihrer neuen Schule (sie müsste so vierzehn sein) ist sie gar nicht so unbeliebt, weshalb sie unglaublich viele Verehrer hat. Da sie diese aber alle abblitzen lässt (eigentlich liebt sie nur Araragi, Hände hoch, das ist kein Spoiler), gibt es doch ein kleines Problem. Dadurch, dass sie ein Mädchen verärgert hatte, das einen bestimmten Jungen mochte, den Nadeko abgelehnt hatte, wird Nadeko vom Fluch des Dämons Snake Constrictorheimgesucht und das äußert sich in folgender Weise: ihr ganzer Körper ist übersät von Würgemalen, nur ihre Arme und der Bereich vom Hals aufwärts sind bisher davon verschont geblieben. Breitet sich jedoch der Fluch weiter aus, kann das einen tödlichen Ausgang für die sonst so liebenswürdige Nadeko nehmen. Wie das endet, sage ich nun auch nicht. War schon genug Einblick, aber ich mag Nadeko tatsächlich ganz gern, auch wenn sie mir eigentlich schon fast zu schüchtern ist. Ich weiß auch nicht, aber ihre spätere Entwicklung in den neueren Serien gefiel mir doch, auch wenn es da irgendwie aus dem nichts kam. Ihre Arc ist in Bakemono die vorletzte und für mich ganz nett gewesen. Joar … das wars auch fast schon.

Es gibt noch ein paar Nebencharaktere, die schon in Bakemonogatari auftauchen. Oshino Meme, der als wichtige Hilfe für Araragi fungiert und ziemlich cool in einer verlassenen Schule haust, dabei ständig in Rätseln spricht und nun ja. Das war’s auch schon. Während Bakemono haust die kleine Vampirin Shinobu bei ihm, welche allerdings nicht spricht und zu diesem Zeitpunkt der Geschichte nicht wirklich wichtig ist. Daher erwähne ich sie hier nicht in den wichtigen Charakteren. Auf Araragis Schwestern trifft das ebenfalls zu – mitsamt Shinobu werden sie erst in Nisemonogatari richtig eingeführt. Hier sind sie nicht mehr als Nebencharaktere. Ich bin schon der Meinung, dass die Charaktere aus Bakemonogatari Interesse auf mehr machen, gerade weil sie so gut ausgearbeitet sind. Über die fünfzehn Folgen wird es mit ihnen nicht langweilig – zumindest, wenn man Gespräche mag. Die Monogatari-Serien sind eben relativ deep, auch von ihrer Philosophie her.

bakemonogatari_cover

Zeichnungen & Animationen

Bakemonogatari setzte einen Grundstein für den einzigartigen Animationstil der Monogatari Serien. Ich glaube, Shaft hat einfach alles daran gesetzt, diese Novel so kraftvoll und kreativ zu adaptieren, wie es nur möglich war. Solche Schriftüberblendungen gab es zwar sicher schon (ich erinnere mich an Evangelion, wo so etwas schon der Fall war), aber in diesem Ausmaß habe ich es noch nicht gesehen. Viele Kameraeinstellungen, Bilder und Szenerien sind so gesetzt, dass man sie nicht wirklich beschreiben kann. Man muss diesen Stil selbst gesehen haben, um ihn richtig verstehen zu können. Madoka ist ja teils ähnlich abgefuckt und nein, Madoka kam nicht vor Bakemonogatari. Der Zeichenstil dieses Animes ist so eine angenehme Mischung aus realistisch und Anime, aber dennoch etwas kantig. Allgemein mag ich so kantigen Kram ganz gern, wobei die Zeichnungen der Novel noch weitaus realistischer und detailreicher sind. Dort war allerdings auch ein taiwanischer Zeichner am Werk, aber das tut dem Anime nichts ab. Auch visuell überzeugt Monogatari mit Dingen, die man teils so noch nicht gesehen hat. Ich würde simpel sagen – Kunst.

Musik & Synchronisation

Musikalisch überzeugt die Serie ebenso mit teils mysteriösen und düsteren Klängen im BGM, als auch schönen Songs die für die Openings und Endings geschrieben wurden. Man merkt sehr deutlich, dass die Songs für den Anime geschrieben sind. Ich mein, staple stable für Senjougaharas Arc sollte das sehr verdeutlichen. Jede Arc hat ein eigenes Opening, welches auf die Faust genau passt. Das Ending mit dem Namen Kimi no Shiranai Monogatari ist wohl eines der besten Endings, die ich kenne. Synchrontechnisch kann man nicht viel sagen, weil es ja O-Ton ist. Es gab aber niemanden, der mich jetzt genervt hat oder so. Wie wahrscheinlich ich eine gute deutsche Synchro halte, weiß ich nicht. Allerdings wird die Zeit zeigen, ob es überhaupt eine geben wird. Bei dem was die in Monogatari teils reden, hat es schon fast ein Level von Haruhi Season zwei. Ich nehme niemanden die Hoffnung und gönne einen Dub, sollte er kommen. Aber so sehe ich eher mit einem verwirrten Blick auf die Ankündigung, welche von peppermint sicher bald folgen wird. Na mal sehen, nech?

bakemonogatari-screenshot-01

Mittlerweile hat sich Bakemonogatari zu eine meiner Lieblingsserien gemausert und das eben wegen komplexen Inhalten und auch den langen Gesprächen, die teils zwischen den Charakteren herrschen. Ob ich nun eine Empfehlungs ausspreche, weiß ich nicht. Man sollte sich dennoch mal an der Serie versuchen und schauen, ob es gefällt. Irgendwas gefällt einem an der Serie sicher und ob man nach Bakemonogatari noch weiterschauen will, soll jeder für sich selbst entscheiden.

Bewertung: 10/10 Punkten

Wie versprochen, nun die chronologische Reihenfolge zu Monogatari. Den Daten kann man entnehmen, wann welche Serie erschienen ist. Ich habe die Serie nach Ausstrahlungsreihenfolge gesehen, aber die Serie sollte auch chronologisch funktionieren.

  • Kizumonogatari (drei Filme, der erste erschien dieses Jahr und zwei weitere folgen noch)
  • Nekomonogatari: Kuro (vier OVA’s, Silvester 2012)
  • Bakemonogatari (fünfzehn Folgen, TV-Serie, Sommer 2009)
  • Nisemonogatari (zwölf Folgen, TV-Serie, Winter 2012)
  • Monogatari Series: Second Season (26 Folgen, TV-Serie, Sommer 2013, in Japan wurden alle Arcs dieser Serie als einzelne Serien verkauft)
  • Tsukimonogatari (vier Folgen, TV-Serie, Herbst 2014)
  • Owarimonogatari (zwölf Folgen, TV-Serie, Herbst 2015)
  • Koyominomogatari (zwölf Folgen ONA, Winter 2016)
  • Hanamonogatari (fünf Folgen, TV-Serie, Sommer 2014)

Das war es auch schon. Bisher sind das alle veröffentlichten Serien, wenn man Kizumonogatari ausnimmt. Ob noch etwas dazu kommt, kann ich nicht einschätzen. Falls etwas fehlt, sagt mir Bescheid.

bakemonogatari-screenshot-episode-7_6

Advertisements

Ein Gedanke zu “Bakemonogatari – Review (+ Timeline für den Rest des Franchise)

  1. Diese „monogatari“ Reihe ist ja extrem verwirrend, die Japaner haben manchmal(manchmal!?) schon absurde Ideen.

    Vorweg, ein Satz liest sich sehr holperig
    „Ihre Entwicklung lässt sich auf familiäre Probleme erklären“ <

    Ansonsten fand ich es etwas schwierig ein Gefühl zu bekommen worum es im Anime überhaupt geht. Ist es Action, ist es subtiler Horror, ist es Drama mit Blut? Mir gefallen aber sehr die Charakterbeschreibungen weil man merkt das du dir viele Gedanken zu den Figuren gemacht hast, und ich bekam immerhin einen guten Eindruck der Cast und für das Flair, danke für diese Review ^^

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s