Dinge, die mir in letzter Zeit ordentlich auf den Keks gehen (Rant)

Das wird ein Spaß~

Ich kratze heute mal wieder ein paar Dinge zusammen, die mich richtig ankotzen. Fühlt euch bitte nicht allzu sehr angesprochen, sollte etwas auf euch zutreffen. Ich rede über keine Person speziell und es ist nicht als Angriff auf irgendjemanden gedacht.

Sub gegen Dub Diskussionen

Ihr wisst gar nicht, wie mich solche Diskussionen mittlerweile nerven. Hier geht es mittlerweile nur noch darum, den anderen ans Bein zu pissen. Die OmU-Schauer stellen die Dub-Schauer angeblich als schlechte Fans dar, die Dub-Schauer stellen den anderen als Idioten dar weil Baum. Dabei sollte es doch jedem selbst überlassen sein, in welcher Sprachfassung man einen Anime schaut. Man muss sich nur manche Posts von Publishern auf Facebook durchlesen und die Reaktionen der Fans. Dort sieht man solche Diskussionen wirklich am meisten und es gibt einen Publisher, der da eine feste Meinung vertritt und stur bleibt. Na, wer errät wenn ich meine? Natürlich, KSM. So stur ist niemand mit seinem Standpunkt, wie dieser Publisher. Ich persönlich habe meine eigene Meinung zu diesem Verein und diese habe ich auch oft genug geäußert. Wer mir Yu-Gi-Oh! ohne Originalmaterial vorlegt, braucht gar nicht denken von mir ernst genommen zu werden. Klar, da ging es eben nicht anders. Das sehe ich schon ein, aber wenn das nur alles wäre. Sie nutzen Dubtitel in ihren Subs (sprich, wenn man auf japanische Fassung geht, ließt man da exakt den Text der Synchronisation – keine individuelle Übersetzung, wie sie üblich ist) und ihre Qualität ist im allgemeinen nicht sehr prickelnd. Ich kann ja verstehen, wenn man seine Synchronisationen verteidigen möchte. Aber diese Sturheit die dieser Verein an den Tag legt, ist schon sehr nervig. Den sie argumentieren wirklich damit, dass ihre Zuschauer nur Synchros wollen und das ihre Priorität ist. Ich spreche sicher für viele, dass eine Synchro gar nicht so wichtig für jeden Anime-Fan ist und viele auch bewusst nur O-Ton schauen (und deswegen auch die DVDs/BDs kaufen). Sub gegen Dub Diskussionen haben mir mittlerweile einfach zu viele Shitstorms ausgelöst, weil es für mich kein Thema ist über das ich wirklich diskutieren könnte. Für mich sind die deutschen Fans die so auf Dubs beharren einfach ziemlich verwöhnt, im Vergleich zu Fans im Ausland. Synchros sind nicht immer selbstverständlich, möchte ich meinen. Ich will hier auch niemanden fertig machen – ich schaue Sub und andere eventuell Dub oder Sub (oder beides). Macht wie ihr möchtet, wie gesagt. Aber Diskussionen werde ich darüber keine mehr führen.

Komische Aktionen und dumme Hashtags auf Twitter

Ich muss mich wahrscheinlich jetzt schon ducken, während ich das schreibe. Aber gerade auf Twitter (und wahrscheinlich auch anderen Social Media Plattformen) sind komische Aktionen mit Hashtags ganz groß. Ob das nun #MyMangaYear, #MyAnimeYear oder #everydayamanga ist – ich könnte kotzen, wenn ich nur einen Hashtag davon sehe (oder Leute, die ihre Manga zählen – sogar nach Verlag sortiert, da möchte ich im Strahl kotzen). Mir ist ja auch klar, was diese Hashtags bedeuten. Man soll seinen Arsch hochkriegen und Manga lesen, dann seine Meinung dazu teilen und dauerhaft dran bleiben. Aber wisst ihr was? Wieso braucht man solche bescheuerten Aktionen überhaupt? Kommt man nicht von selbst dazu, mal einen Manga weiterzulesen? Braucht man solche bescheuerten Aktionen wirklich, um seinen Hobby nachzugehen? Ich sehe ja ein, das man seinen Loot fotografiert. Das mache ich auch, gar keine Sache. Aber wenn man etwas ließt und eine Meinung dazu hat, kann man sie doch einfach posten. Solche Aktionen sind auch nur abgemagerte Reviews und würden sich Teilnehmer solcher Aktionen mal hinsetzen und lange Reviews auf Blogs schreiben, würde es mit der deutschen Anime-Blog Szene gar nicht so finster aussehen und man entdeckt vielleicht mit der Zeit auch ein paar Schreibtalente. Ich konnte am Anfang auch nicht sonderlich gut schreiben, aber man lernt mit der Zeit und dafür ist die Übung doch da. Genauso wie diese Aktionen stören mich auch Einzelreviews von Anime und Manga. Sprich, Reviews zu einzelnen Bänden und DVDs (Folgenreviews lass ich mir aber noch einreden, wenn sie gut gemacht sind). Ich persönlich habe es immer vorgezogen, eine Sache komplett zu reviewen. Mich interessiert in der Zwischenzeit nicht wirklich, wie der Titel in Band 2 ist (dafür kann man Twitter nutzen, aber keine einzelnen Blogposts, da macht man doch wenn ein ganzes Review). Twitterhashtags sind für mich dafür da, ein Thema zu markieren. Früher hat man damit mal Serien in einen Hastag gesetzt und dann zum aktuellen Stand einer Serie geschrieben. Sprich, wie gut die aktuelle Folge war. Deswegen werdet ihr mich auch nie sehen, wie ich bei irgendwelchen Hashtags dieser Richtung mitmache. Alles was Anime und Manga betrifft kriegt entweder ein Review von mir oder ich schreibe eben auf Twitter kurz was dazu. Damit hat sich das meiste für mich erledigt.

Fujoshis (oder auch Yaoi-Fangirls) mit sehr stark übertriebenen Obsessionen

Das ist allgemein so ein Problem, dass ich schon länger habe. Fujoshis sind eine Sorte Mensch die ich entweder ertragen kann oder eben nicht. Ich war in jungen Jahren (ich werde 23 und tu so, als wäre ich super erfahren was das angeht, lol) auch ein angehender Fujoshi und habe Pairing-Bilder zu meinen Lieblingscharakteren geliebt. Ob das Kiryu und Yusei aus Yu-Gi-Oh! 5D’s waren oder irgendwelche anderen Ships die toll aussahen und geile Fanfictions hatten – ich war Feuer und Flamme und habe auf speichern geklickt. Allerdings ist es bei mir nie darüber hinaus gekommen und ich habe keinen einzigen Shounen Ai Manga hier stehen. Warum? Weil ich da doch nicht so tief dringesteckt habe. Gerade Fujoshis hassen alle Plots, wo es um Beziehungen zwischen Mann und Frau geht (oder sie kritisieren diese stark). So auch diverse Nutzer auf Fanfiktion.de, deren Profile ich gelesen habe. Dort wird sofort vermittelt – Shounen Titel XYZ ist ein Franchise, das voller Gay-Ships ist und nichts hetero-mäßiges hat. Alle die Geschichten mit eigenen Charakteren schreiben sind scheiße (weil der eigene Charakter gern mit einem Canoncharakter geshippt wird, ich mach das halt auch gern), weil diese Geschichten weder kreativ, noch gut geschrieben (Rechtschreibung & Stil) noch irgendwas sind. Angeblich interessiert sich niemand für diese Geschichten, weil das doch immer Self Inserts und Mary Sues sind. Hm, wenn ich mir so meine Statistik anschaue, kann das nicht stimmen. Ich schreibe weder Self Inserts, noch Mary Sues und trotz weniger Kommentare wirklich viele Favo-Einträge. Wenn ich wirklich beschissenen Kram schreiben würde, den niemanden interessiert, hätte ich denke mal nicht nur einen Hater. Aber okay, das sind eben obsessive Fujoshis. Sie wollen die Meinung anderer einfach nicht hören, behaupten einfach Dinge und sind dabei auch nicht ganz klar im Kopf. Ich bin mir über die sexuelle Ausrichtung mancher Yu-Gi-Oh! Charaktere zwar auch nicht ganz sicher, zugegeben. Aber ich denke, wenn ein Fujimaki Tadatoshi bei seinen Charakteren (bis auf bestätigte Ausnahmen, die vielleicht 2 % entsprechen) den Unterpunkt „welche Art von Mädchen er mag“ steht, wird die Serie nicht NUR auf das weibliche Publikum ausgerichtet sein und damit nicht jeder Charakter automatisch schwul sein. Ich hasse dieses obsessive, das gehört mir Denken. Zu einem Fandom gehören mehrere Leute und nicht nur eine spezielle Gruppe, die von einer Person festgelegt wird. Ich kann ja verstehen, wenn man auf Profilen seinen Standpunkt festmacht. Aber nicht so, dass man andere damit beleidigt und in den Dreck zieht ohne sie zu kennen. (bei mir steht ja nur, das ich Yu-Gi-Oh! in der westlichen Version nicht mag und keine Off Character Fanfictions mag. Beleidige ich damit jemanden? Nope)

Jeder liebt jeden übertrieben hart und kann keine Kritik annehmen (und ganz viele Emojis)

Dieses Thema ist sehr verwandt mit den Aktionen auf Twitter. Wisst ihr, wie viel da rumgeschleimt wird? Ich habe nichts gegen positive Gedanken oder Meinungen. Aber wenn sich jeder und alles lieb hat ohne Kritik annehmen zu können, reicht es mir irgendwann. Ich hasse es auch, wenn man mir mit übertrieben vielen Emojis antwortet (allgemein hasse ich die Dinger, die sind kein Ersatz für geschriebene Wörter, normale Smileys nutze ich auch, aber … urg) und kein vernünftiges Argument anbringen kann. Ich kritisiere jetzt nicht jeden Tag alles und jeden, aber die Reaktionen die zurückkommen können sind schon sehr peinlich (Shima und Drake haben da schon einiges durch, die armen Säcke). Natürlich soll jeder Spaß mit seinem Hobby haben, aber wenn ich auf kindische Reaktionen stoße und wegen Kritik als schlechter Fan meines Hobbys dargestellt werde, hört es in meinem Hirn dann schon auf. Ich habe keine Ahnung, wer mir alles folgt und wer meine Beiträge ließt. Ich bin für jede Reaktion dankbar, wirklich. Aber ich würde niemals wollen, dass mich irgendwelche Leute in meiner Meinung verteidigen oder mir in den Arsch kriechen. Ich bin ein normaler Mensch und brauche keine Anhänger, die mich als Heilige sehen. Ich will auch kein Vorbild für irgendwelche Leute sein, die nach sich selbst suchen und haste nicht gesehen. Alles was ich will ist nur folgendes – Leute die eine Meinung haben, sich ordentlich ausdrücken können und nicht allem blind folgen was sie lesen und hören. Eure Meinung muss nicht meiner entsprechen und ihr müsst mich auch nicht lieben. Nur, hört bitte auf mit so etwas zu nerven. Ihr wisst nicht, welchen Unsinn ich alles schon lesen musste. Jeder liebt das was er tut wahrscheinlich ganz genauso wie der andere und es gibt kein besser oder schlechter. Macht was ihr wollt und geht anderen damit nicht auf den Keks.

Die Manga-Verlege teilen sich damit aber auch ein Brot. Es wird alles geretweetet was da ist und die eigenen Postings sind geschrieben, wie von superhippen Erwachsenen, die cool wirken wollen. Wirkt oft befremdlich, natürlich sind da nicht alle so, aber manchmal wäre etwas mehr Content zu den Manga auch ganz nett (und nicht so aufdringliches Marketing für die Eigenproduktionen wäre auch ganz nett, ne, Egmont? Sorry, not sorry).

Publisher-Gehetze und das neue Schimpfwort Weaboo

Ich denke, das ist eher ein Thema das mich aufgrund meines Hobbys beschäftigt. Wisst ihr wie oft ich lese, wie wichtig es doch ist den deutschen Markt zu unterstützen? Wie wichtig doch jeder einzelner Titel ist, der in Deutschland erscheint? Das ich doch BITTE die deutschen Publisher unterstützen MUSS und nicht illegal irgendwo was schauen soll? Es war ja auch nett, wie ich auf der Messe zur Publisher-Konferenz eingeladen wurde und allgemein alles um Lizenzen ist ja schön und gut. Aber allein an diesem Thema kann man so viel Zeit verlieren, die man doch lieber beim Schauen des eigentlichen Anime hätte verbringen können. Ich versuche natürlich Titel zu unterstützen, die ich mag und kaufe mir diese auch wenn sie mir auf deutsch gefallen. Aber gerade was dieses Thema angeht, kaufe ich im Moment einfach viel lieber Manga und lese allgemein in letzter Zeit eh viel mehr. Die deutschen Verlege gehen mir zwar auch (teilweise) auf den Sack, aber na ja.

Ich möchte aber noch mal auf das Weaboo Thema zurück kommen. Ich war nie ein Fan davon, mich selbst als Otaku oder Nerd zu bezeichnen. Wer sich als eins von beiden bezeichnen lassen möchte, bitte. Macht was ihr wollt. Aber sobald ich die Beleidigung Weaboo höre, hört es bei mir auf. Ja, es gibt Leute die in dieses Klischee passen. Aber es gibt auch Leute, die ihr Hobby mit einer gewissen Leidenschaft führen und eben nicht Freitag Abend mit Freunden zum Saufen gehen. Man ist kein Weaboo, weil man Anime mit Untertiteln schaut oder japanisches Essen mag. Ich kriege innerliche Schreikrämpfe, sobald ich dieses Wort auch nur irgendwo in einem Zusammenhang lese. Es ist so die Ausweich-Beleidung für jemanden, der selbst nicht sonderlich helle ist und einfach den Mund aufmachen muss. Ich habe ja selbst schon gehört, wie mich Leute als elitäres Gör bezeichnet haben und das habe ich hingenommen. Warum? Weil es mir egal ist und ich weiß, dass es nicht stimmt. Aber Weaboo ist für mich der letzte Begriff, mit dem ihr bei mir ankommen solltet. Wenn ihr schnell bei mir unten durch sein wollt – so erreicht ihr dieses Ziel.

Langer Post, ich weiß. Aber das musste schon lange raus. Bitte fühlt euch nicht zu sehr angegriffen, wenn ihr euch in irgendwas bestätigt seht. Ihr könnt mir eure Meinung auch gern schreiben, hier oder privat per Mail (hotaru.kiryu@web.de). Wahrscheinlich gibt es auch noch viel mehr Dinge, die mich richtig ankotzen. Aber mal ehrlich? Das ist so alles, was wichtig ist für diesen Zeitpunkt. Ich denke, ich habe fertig.

Ein Gedanke zu „Dinge, die mir in letzter Zeit ordentlich auf den Keks gehen (Rant)

  1. Ja manches davon sind ja die typische Kinderkrankheiten, das sind diverse MONTAKUS wo man es mit Hardcore Fankids zu tun hat die sagen „Anime XY ist der beste Anime ever, hat keine Schwächen und wer eine Kritik hat ist ein Troll!“ oder eben wie du sagst die Yaoi-Leute die ihren Spleen etwas zu ernst nehmen, Dubs und Subs Debatten finde ich eh oft befremdlich da ich noch die grauenhaften und abscheußlichen Synchros von Aaron Studios von vor 20 Jahren kenne gegen die das heutige Zeug alles wie Ohrengold wirkt.

    Die Twitter Hastags sehe ich ausnahmsweise nicht so tragisch, geht da denke ich eher um die Kommunikation miteinander weil #Manga einbfach zu allgemein ist schätze ich, mich stören eher das die Mangapreise derzeit scheinbar explodieren und man mir mit 10€ Mangas argumentiert wie „musste ja nicht kaufen“ oder „boah man da is aber ein billo-sticker und ein Lutscher dabei“ und ähnliches

    Animes und Mangas sind halt ein hartes Pflaster ^~

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