Today’s Menu for the Emiya Family – Review

Fate/Stay Night … als Koch-Anime. Ich hab ja viel erwartet, aber nicht das.

Ich hab irgendwie keine Ahnung, welchen Stoff Type Moon nimmt. Vor etwa acht Jahren brachte das Studio Lerche ein Jubiläumsprojekt mit allen erfolgreichen Serien heraus und herauskam der recht lustige Kurz-Anime Carnival Phatasm. In eher unregelmäßiger Zeit brachte man als Anfang 2018 diese Serie heraus, die wohl eher was für die Hardcore-Fans ist.

Wie soll ich diese Serie anständig zusammenfassen? Irgendwie scheint kein Krieg mehr um den heiligen Krieg statt zu finden und Master können mit ihren Servants in Frieden leben. Emiya hat also nun endlich die Gelegenheit, in aller Ruhe daheim zu kochen und Saber leckeres Essen zu zeigen. Mit von der Partie sind außerdem die leicht zickige Rin, die gutmütige Sakura, die überdrehte Lehrerin deren Namen ich vergessen habe und viele weitere Charaktere, die man aus der Serie sicherlich noch kennt.

Mit einer Pause von gut einem Jahr habe ich die ersten Folgen dieser Serie gesehen und dann gleich wieder vergessen. Ich mag Fate, aber es ist in der Regel nichts wovon ich extrem viel schauen muss. Wenn, dann brauche ich dafür einfach auch ein bisschen Lust. So ließ ich diese Serie erst mal eine Weile liegen und wartete auf das Ende. Immerhin kamen am Ende auch nur dreizehn Folgen raus und die Folgen sind auch nur 13 Minuten lang. Aber auch hier muss man sich ähnlich wie bei Food Wars (das ich noch nicht zu Ende geschaut habe) noch irgendwas zu Essen daneben stellen. Ansonsten hat man entweder keinen Bock mehr auf die Folgen oder verhungert beim Zuschauen. Mir war auch gar nicht so bewusst, das Shirou so gut kochen kann. Klar, Saber mochte sein Essen immer. Aber irgendwie dachte ich auch, dass Saber einfach isst und ihr der Geschmack im Grunde egal ist. Allerdings wird hier im Detail völlig darauf eingegangen, wie das Essen zubereitet wird. Im Vergleich zu Food Wars ist man aber froh, keine komischen Orgasmen zu sehen. Das muss man dieser Mini-Serie positiv anrechnen.

Drollig ist dann während der Serie meist auch, wie Shirou sich auf den Weg macht einzukaufen. So trifft man auf einige Charaktere der Serie und selbst Sakuras Bruder Shinji kam hier halbwegs gut weg und das obwohl er seine Schwester immer so misshandelt hat (auch wenn sie keine Blutsverwandten sind und Sakura adoptiert ist … urg). Lancer spielt hier irgendwie die Rolle des Typen, der überall mal am jobben ist und die kleine, blonde Illya hängt auch oft bei Shirou ab. Ich kommm irgendwie immer noch nicht drauf klar, das sie älter sein soll als Shiro. Klar, sie ist kein Mensch. Aber sie ist gerade mal um die 1,30 m groß, euer Ernst, Type Moon? Eine lustige Sache war aber auch die mit Archer, dem Servant von Rin. Da dieser ja irgendwie ein Shiro aus der Zukunft ist, war es lustig auch ihn in einer Folge kochen zu sehen. Aber so richtig funken wollte diese Handlung nicht so wirklich bei mir. Sie war nett und recht süß, aber sonst? Saber war ganz süß, nicht so ernst wie sonst und immer sehr dankbar für das Essen. Sehr drollig.

Die Zeichnungen sind dementsprechend wesentlich simpler als in der eigentlichen Serie. Man hat sich nicht zu sehr an irgendeinen Zeichenstil gehalten und etwas eigenes gemacht. Besser, als sich an den von all den Adaptionen von Ufotable zu halten und auch nicht an den alten Stil der Visual Novel (beziehungsweise auch die alte Adaption von Studio Deen). Ich sehe sogar erst jetzt, das diese Kurzserie auf einem noch laufenden Manga basiert. Aber ob da noch mehr draus wird? Der Hype ist ja noch recht groß, gerade in Japan ist dieses Franchise noch sehr beliebt. Aber hier in Deutschland bin ich da eher geteilter Meinung. Klar gibt es so richtige Fans davon, aber es als großen Titel bezeichnen? Das geht meiner Meinung dann doch zu weit, dafür kennen es meiner Meinung nach nicht genug Leute. Aber ich mag Sakura, weil ist so.

Musikalisch verhält es sich mit dieser Serie auch eher sehr simpel. Das Opening ist relativ gut, aber das Ending hat sich nicht in meinem Gehörgang breit gemacht. Aber ich erwarte tontechnisch nichts zu großes von einer Kurzserie. Die Synchronisation war der in der Hauptserie auch sehr ähnlich, aber keine Ahnung wie das als Dub aussehen würde. Wäre wahrscheinlich so eine Serie, die dann auf einer DVD rauskommen würde.


Ganz nett anzuschauen und aushaltbar, wenn man Essen daneben stehen hat. Warum man zum Fate-Universum jetzt unbedingt eine Serie übers kochen und einkaufen machen musste, bleibt mir allerdings doch ein Rätsel. Da schlägt sich das eher comedylastige Carnival Phatasm daneben wirklich besser, auch wenn man bei dieser Serie bestimmt gut entspannen kann. Na klar, ich habe auch gelacht. Die sonst eher ernsteren Charaktere aus dem Fate-Universum nun in so einem Licht zu sehen, ist ganz witzig. Nochmal anschauen würde ich mir das nicht, meiner Meinung nach ist das wirklich eher was für die richtigen Hardcore-Fans. Bin der Meinung, dieses Franchise hat auch interessantere Dinge zu bieten (und ich bin kein Fan von Fate/Zero).

Bewertung: 5 von 10 Punkten

12 Gedanken zu „Today’s Menu for the Emiya Family – Review

  1. Ach ne, Fate hat nen Japan hype? Vielleicht, aber ich könnte das hierzulande auch nicht bestätigen, das franchise ist aber wirklich sehr agresisv, auch bei Spielen und ähnlichem. Klingt nett aber auch nur als Boni für Fans der Reihe. Und ja Food Wars schaun wenn man Hunger hat is ne dumme idee xD

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