Meine eigenen Fanfiktion-Charaktere (OCs)

Bad art everywhere~
Hanato und Shirakawa kommen hier nicht vor, na ja.

Es ist mehr oder weniger ein Post zu meinem kreativen Kram – abseits von Dream Ticket.

Fanfiktion schreibe ich schon ewig lang. Eine Freundin von mir besitzt noch Notizen von Fanfiktions, die ich im Jahr 2009 oder 2010 geschrieben habe – damals war mir nur nicht klar, dass es eine Fanfiktion war. Alles was ich damals geschrieben hab war ziemlich cheesy und komisch, aber ich hab das sehr lang und gern gemacht – bis ich 2013 eine Pause eingelegt habe. Gute zwei Jahre habe ich nichts in der Richtung gemacht, damals hab ich primär angefangen mich auf Scanlation und Fansub zu konzentrieren. Und dann kam ich irgendwann auf die Idee, meine erste, wirklich lange Fanfiktion von 2011 zu remaken. Am Anfang noch sehr holprig, aber es ging irgendwie. Ab da an war es wieder ein Hobby, das ich mir eigentlich nicht mehr weg denken konnte. Deswegen stelle ich euch heute meine OCs vor, die über die Jahre zusammen gekommen sind. Wahrscheinlich wird das hier mehrteilig, deswegen kommen dieses Mal alle Protagonisten dran. Und bevor die Frage kommt – warum so viele weibliche Charaktere? Weil ich oft in Fandoms wie Yu-Gi-Oh! oder Kuroko no Basket schreibe, wo es mehr als genug Männer gibt. Ich habe aber auch männliche Charaktere, die ich hier und da sicher noch vorstellen werde.

Hotaru Nesaya

Ich weiß genau, was ihr denkt. Viele denken, bei diesem Charakter handelt es sich um einen Self Insert. Weil ich Hotaru heiße und dieser Charakter auch – wäre es aber ein wirklicher Self Insert, würde sie meinen echten Namen tragen. Als ich mich damals Hotaru Kiryu nannte, war das erste Paranoia lang durch und ich brauchte irgendeinen Namen. Eine besondere Bedeutung hat es also nicht, das dieser Charakter gleich wie ich heißt. Ich bin auch charakterlich nicht so frostig – wobei Re;Paranoia anfängt als Hotaru 10 ist und endet als sie etwa 19 ist (ohne den Timeskip im Epilog). Hotaru fängt an als verängstigtes Kind, leicht schüchterner Teenager, macht weiter als recht kühle Erwachsene und ist in der Zukunft dann eine gutmütige Mama. Unter den genannten Punkten sehe ich mich nicht so sehr, auch bin ich nicht zu 25 % Norwegerin. Mit OCs ist es wie mit Kindern – vor allem das erste schützt man immer besonders, weil es eben nicht perfekt ist. Ich habe anfangs immer mal das Wort Mary Sue in ihrem Zusammenhang gehört, was man im YGO! Fandom sehr schnell angeheftet bekommt. Das Remake ist die erste 40 Kapitel auch nicht perfekt, aber das beste was ich schaffen konnte. Für mich ist es das nächste, was eine weibliche Protagonistin als Duellantin erreichen kann und die Story von Re;Paranoia ist ab der Hälfte auch nur noch eine Parallelhandlung für Yu-Gi-Oh! 5D’s. Außerdem wurde ich auch sehr oft auf ihre Brustgröße angesprochen und es stimmt – von allen Charakteren die ich habe, sollte sie die mit den größten sein. Über den Plot gibt es aber genug Punkte, wo sich darüber lustig gemacht wird und eine Mary Sue würde sich bei weitem nicht so oft verändern und weiterentwickeln wie es Hotaru getan hat. Allzu viel will ich hier aber nicht verraten, ich lege euch mal den Link für Re;Paranoia bei – wenn es euch interessiert. Klickst du hier.

Asami Dekomori

Auch Gotteslästerung ist ähnlich wie Re;Paranoia ein Remake gewesen – da meine Death Note Kenntnisse damals aber zu wünschen übrig gelassen haben, hab ich die alte Fanfiktion nicht mal angerührt (die alte Fanfiktion hieß damals Bad Fangirl). Asami Dekomori ist mein erster Hauptcharaker gewesen, der nicht auf einen Canoncharakter abfährt und während der Geschichte nur Dankbarkeit für Dinge aus der Vergangenheit empfindet. Als Polizistin arbeitet sie mit ihrer Kollegin Yomi mit diversen Staatsanwälten zusammen – einer davon ist auch Teru Mikami und den treiben sie mit ihrer Faulheit auch gern in den Wahnsinn. Die Geschichte wird aber trotz des Witzes irgendwann ernster und Asami ist gar nicht so lebendig und quirlig, wie sie auf den ersten Anschein wirkt. Das hier war auch die erste Fanfiktion von mir, die bewusst und aktiv Depressionen thematisiert hat. Shima macht bis heute Witze darüber, wie diese Fanfiktion endete. Aber es war das einzige, wie ich es beenden konnte. Es ist kein schönes Ende, aber ein realistisches – aber ich mochte Asami, hab sie nie zu sehr gequält oder so. Wobei, ein bisschen gelogen ist das schon. Aber na ja, die Fanfiktion gibt es hier. Thematisch spielt sie aber vor Death Note, nicht während oder danach.

Miyuki Kotomi

Kein Remake, ein völlig neues Szenario. Miyuki Kotomi ist eine Psychologiestudentin, die für eine Duellanten-Reha-Klinik arbeitet (ja, seltsame Idee, ich weiß). Wenn man aber bedenkt wie sich manche Profis in Yu-Gi-Oh! GX-Zeiten tot arbeiten, fand ich das schon logisch. Deswegen spielt Miyukis Geschichte nach GX, als sie einen neuen Patienten bekommt – Ryo Marufuji (Zane Truesdale). Für Miyuki ist das schon eine ziemliche Überraschung, da sie ebenfalls auf der Duellakademie war, nach der Schule aber keine Profi-Karriere eingeschlagen hat und ein normales Studium angefangen hat. Sie kennt Ryo also aus der Schulzeit, hat ihn immer sehr bewundert (beziehungsweise, hat sich da auch immer mehr entwickelt für sie) – wusste aber das sie keine Chance hat und hatte sich damit auch eigentlich abgefunden. Die Situation ist also ziemlich kompliziert, aber sie ist dennoch sehr professionell und macht ihren Job – auch wenn es dabei einen gewissen Herzschmerz geht. Hier hab ich allmählich angefangen, ordentliche Plots zu planen und zu entwickeln. Ob ich den psychologischen Part realistisch rübergebracht hab weiß ich nicht, aber für mich ist sie tatsächlich wesentlich näher an meiner Persönlichkeit als eine Hotaru oder Azusa. Wenig Selbstbewusstsein, viele Selbstzweifel – aber nicht zu depressiv, das war mir wichtig. Trotzdem sehe ich in ihr keinen Self Insert, meine Charaktere haben immer was von mir in irgendeiner Form – aber Miyuki war perfekt ausbalanciert und ziemlich normal. Sie kommt sogar am Ende von Re;Paranoia vor, da eben schon mit Mitte 40. Diese Fanfiktion ist zwar leider nach einem Popsong benannt, aber der Name ist das einzige was ich daran bereue. Link gibt es hier.

Noriko Kurosaki

Man kennt es – schüchternes Mädel aus der Nachbarschaft hängt generell immer mit dem Nachbarsjungen ab, der mit 17 irgendwann größer ist als mache Erwachsene in der Gegend. Noriko ist das kleine blonde Mädel mit dem Norweger als Dad der immer unheimlich guckt, spricht extrem langsam und ist extrem naiv. Sie lebt so ein bisschen in ihrer eigenen kleinen Welt und ist gerade bis zur Oberschule zufrieden, wenn Kiyoshi zumindest da ist und sie mit ihrem älteren Bruder in aller Ruhe Lacrosse spielen kann. Nach dem fluffig tollen Prolog folgt aber gleich am Ende das erste Missverständnis, Noriko sieht Kiyoshi mit nem anderen Mädel am Krankenbett, ihr Bruder wird angefahren und dann ist da dieser unheimlich wirkende Kerl mit den extrem hässlichen Augenbrauen (Hanamiya). Ich gebe zu, die ersten zehn Kapitel von Gebrochener Engel sind etwas gerusht, weil ich den Punkt mit den Routen zu weit vor gelegt habe. Die Fanfiction war gar nicht mal so unbeliebt – aber wegen den ganzen finsteren Sachen (Rape und so), war ich gezwungen diese Fanfiktion mit einer Altersbeschränkung zu versehen. Nach den ersten drei Fanfiktions war diese FF eine Idee, die ich einfach in der Nacht bekommen hab und dann nicht mehr schlafen konnte – weil alles zusammen kam. Kuroko no Basket eignet sich relativ gut für Storys mit OCs, wegen den ganzen Schulen, vielen Charakteren und da ist es relativ egal wo man die Story ansetzt – ob nun vor, während oder nach dem Canon. Noriko interagiert auch wahrscheinlich mit den meisten Canoncharakteren von meinen OCs überhaupt, problematisch war nach dem Split nur das ich zwei Norikos hatte – die eine in der heilen Welt und die andere mit ausgeprägtem Sadomasochismus. Ich will irgendwann noch mal eine Version ohne den Rape und abgeänderten Sachen schreiben, aber das wird noch etwas dauern. Link folgt hier.

Kisaki & Marika Nosaki

Hach ja, die Zwillinge. Diese Story ist wirklich sehr basiert auf meine Charaktere, alle Rakuzan-Leute die überhaupt vorkommen sind Akashi und Mibuchi – ansonsten gibt es hauptsächlich meine Charaktere. Die Nosaki-Zwillinge haben ursprünglich immer sehr zusammengearbeitet, haben Rollen getauscht – weil sie eben extrem gleich aussahen. Charakterlich könnten sie aber kaum anders sein – Kisaki ist in der Regel sehr ruhig und lieb, etwas sozialinkompetent aber Marika macht gerne was sie will, also absoluten Unsinn. Als diese sich jedoch entscheidet ihre Haare abzuschneiden und ihre Schwester quasi dazu „zwingen“ will sich mit ihrem potenziellen Schwarm auseinander zu setzen, wird es sehr seltsam. Glaubt mir, diese Fanfiktion ist erstmal seltsam – aber ich hab alles von Anfang an geplant. Zu sehr spoiler ich jetzt nicht, aber die Emotionen werden kommen. Wenn euch das interessiert, gern hier lang. (bis zu Azusa ist das hier erstmal alles KnB-Content)

Nicht das beste Bild, aber Risa und Erena auf einem Bild.

Erena Inoue

Eigentlich läuft die Geschichte meiner aggressiven Tsundere schon ein Weilchen, aber ich mach das mit Ruhe und Geduld. Als ehemalige Mobberin, ist Erena auf der Oberschule nun sehr gestellt ruhig und höfflich. Zumindest bis zum Club nach der Schule, da lässt sie beim Basketball alles raus. Gelegentlich wird sie vom Kapitän der Jungsmannschaft provoziert, eigentlich mag sie denn auch, aber das zuzugeben ist echt doof. Ich quäle Erena nicht, aber ich hab immer mal so eine Hürde für sie, wo sie drüber muss. Auch hier geht es ein bisschen mehr um meine Charaktere – aber es kommen mehr Canoncharaktere vor, als bei den Zwillingen. Diese Geschichte läuft auch parallel zu der, die ich mit Shima schreibe – der Charakter dazu kommt dann aber im zweiten Teil meiner OC-Vorstellung. Link guckste hier.

Risa Tomoe

Auch noch relativ neu und eher ein Nebenprojekt. Risa ist so das verstörte, ehemalige Idol das ihrem kranken Bruder mit Geld helfen wollte. Zurück in der Schule, hat sie aber trotzdem noch Angst vor Jungs und muss damit erstmal klar kommen. Hier wird es sehr wahrscheinlich keinen Love Interest geben, hier geht es nur um Freundschaft. Mehr gibts nichts zu sagen, guckste hier.

Azusa Matsuri

Unsere letzte Kandidatin hatte es nicht einfach. Erst war sie Teil eines von mir erschaffenen Code Geass-Klons, dann war sie zweiter Hauptcharakter einer YGO!-Fanfiktion und jetzt ist sie die Protagonistin einer Fate-Fanfiktion. Das ist mal fies, oder? Ganz in Vergessenheit wollte ich sie aber nicht geraten lassen, Azusa hat in meiner Sicht was besseres verdient. Sie ist Teil einer eigentlich koreanischen Magierfamilie, die ihre Kinder aber nicht aussortieren und nun teilweise in den Gralskrieg gesteckt haben (Alternative Universe zu Fate/Zero, huiii). Sie ist quasi als Hauptteil ihrer Familie dabei, ihre Schwester ist eigentlich Lehrerin in London und ihr Bruder der eigentlich teilnehmen sollte ist verstorben. So richtig Lust hat Azusa erst gar nicht, weil sie ihr Medizin-Studium ziemlich ernst nimmt (Magie eher weniger). Aber einen kleinen Wunsch hat sie halt doch und beschwört schließlich Arthur Pendragon als Saber – die männliche Variante die man aus Prototype kennt, nicht Arthoria. Charakterlich ist Azusa auch eigentlich so ruhig, das sie nahezu gar nicht spricht. Aber ich klopf mir die schon zu Recht, während ich ihre Cousine Hanabi mit Depressionen und Rider quäle. Zu Hanabi kommen wir dann aber nächstes Mal, Azusa ist mir optisch sogar lange Zeit sehr ähnlich gewesen – auch wenn ich den Schönheitsfleck nicht habe und eine andere Augenfarbe. Sie ist mir im Grunde mindestens genauso wichtig wie Hotaru, auch wenn sie über die Zeit anders geworden ist und nun nicht mehr vom anderen Ufer kommt. Stört mich das? Nein. Meine Fate-Fanfiktion läuft aktuell ziemlich aktiv, aber ich halte mich zurück das ständig rauszuposaunen. Ich kenne die deutschen Fate-Fans zur Genüge. Link gibt es hier.


Das waren erstmal alle meine Hauptcharaktere, beim nächsten Mal kommen dann Charaktere die eher an zweiterer Stelle neben dem Hauptcharakter stehen. OCs sind aus meiner Sicht nicht immer der Autor in einem fremden Universum und auch nicht immer Mary Sues. Kommentare sind gern gesehen, wie immer.

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