Dinge, die Leute mal über mich behauptet haben

Kommen wir zu einem Bullshit-Artikel, den ich mir wirklich aus dem Hintern gezogen habe. Ziemlicher Filler-Post, aber was solls.

Hotaru ist elitär, weil sie Yu-Gi-Oh! nicht mehr mit Dub schaut und alles davon nur noch mit englischen Subs schaut


Zu diesem Thema wollte ich ursprünglich einen ganzen Artikel schreiben. Es hätte genug Stoff gegeben, den ich dort hätte schreiben können. Da waren sogar ein paar nette Punkte, die für die Synchronisation gesprochen haben und ich war nicht nur negativ. Das ganze Thema kann man aber auch auf einen Absatz runterbrechen und das ist eigentlich recht simpel und kurz erklärt. Ich habe bis zur letzt ausgestrahlten Yu-Gi-Oh! 5D’s Folge alle Folgen auf Deutsch gesehen, ich weiß was ich da gesehen habe und wie sich das angehört habe. Mir sind alle Vergleichsposts und Artikel bekannt, in denen die US-Fassung mit dem Original verglichen wird. Mir ist auch sehr bewusst, das dort irgendwann das japanische Material verwendet wird, das aber auch NICHT unzensiert ist, weniger Zensur ist nicht gleich keine Zensur. 5D’s allein ist aber nicht der einzige Grund, warum ich Yu-Gi-Oh! nicht mehr synchronisiert schaue. Auch nach 5D’s finde ich die Synchronisation nicht mehr gut, Zensur und Namensänderungen sind da immer noch ein Ding und ich verweigere mich einfach an dem Punkt das wirklich noch so zu schauen, wie es hier gelandet ist. Diese Zensur ist nicht mehr zeitgemäß und darüber will ich einfach nicht diskutieren. Das macht mich nicht elitär, das macht mich zu nichts besserem – ich habe einfach eine Meinung und das können Leute im Netz nun mal nicht akzeptieren. Diese Meinungen sind immer begründet und ich weiß auch, das ich nicht viel positives über die Serien auf Deutsch in der Vergangenheit verloren habe. Aber muss ich das denn? Nein. Das hier ist mein Blog, ich kann hier tun was ich will und bin keinem eine Begründung schuldig. Eigentlich war mir der Begriff „elitär“ aber auch immer egal, weil mir immer bewusst war, dass da jemand nicht begreift das ich nicht immer die Synchronisation, sondern die Übersetzung/Lokalisation kritisiere. Von dem einen oder anderen Yu-Gi-Oh! Fan aber Verständnis oder ein Gehirn zu erwarten, ist aber zu viel verlangt. Das was hier landet, ist so, das war schon immer so – das bleibt auch so. Weil ich das nicht akzeptieren wollte, bin ich ein böser Mensch. Ich glaube, den ersten „elitär“ Kommentar habe ich damals unter meinem Arc-V Review bekommen. Ein Jahr, nach dem die Serie lief. Ich weiß, das wir die Folgen später bekommen, aber woher soll ich den wissen was hier läuft, wenn ich das nicht schaue? Was die genauere Begründung war, keine Ahnung, aber vermutlich gab es auch gar keine. In meinen Artikeln hab ich nie einen einzigen Sprecher wirklich angegriffen oder beleidigt, habe nur meine Meinung gesagt. Wie viele anderen auch, bin auch ich mit Yu-Gi-Oh! groß geworden. Duel Monsters lief, als ich in der Grundschule war, GX lief etwa ab der Zeit als ich in der Mittelschule war und 5D’s soweit ich weiß in meinen letzten Schuljahren. Ich habe genau das gleiche gesehen wie alle anderen auch und die Synchronisation in DM war tatsächlich gut, aber danach ging es halt Berg ab. Ich mag sogar wegen 5D’s Tommy Morgenstern, der dort als einziger Sprecher gute Arbeit geleistet hat – er kann wenig dafür das die Dark Signer-Sachen durchzensiert wurden, aber die Crash Town-Sache hat er ziemlich gut gemacht (auch wenn da Shinigami als „Unbesiegbarer“ übernommen wurde, aber Zensur war halt ein Ding – auch in unserer Fassung). Ich könnte bestimmt noch ein paar andere nette Worte verlieren, vielleicht sogar über GX und so. Aber vielleicht habe ich hierzu irgendwann noch mal Lust, mehr zu schreiben. Macht mich eine Meinung also elitär? Nein. Ich tue was ich will und das sollte jeder andere auch tun können, ohne sich groß zu rechtfertigen. Yu-Gi-Oh! ist halt nach wie vor das Fandom in dem ich mich immer noch sehr Zuhause fühle, auch wenn es genug andere Serien gibt die ich auch mag.

Hotaru ist ein verwöhntes Gör, das nur meckert und nichts besonderes ist


Woher der Part mit dem „verwöhnten Gör“ herkommt, weiß ich nicht. Vielleicht auch wieder wegen der Zensur-Geschichte, aber ganz sicher bin ich mir hier auch nicht. Ich habe früher mal mehr über mich selbst geschrieben, allerdings hat sich das auch immer sehr in Grenzen gehalten. Wahrscheinlich wissen sogar meine Twitter-Follower mehr über mich, aber verwöhnt bin ich ganz sicher nicht. Rein aus den Aussagen die ich so treffe kann man mich eigentlich auch nicht beurteilen, deswegen halte ich das schon mal für relativ großen Bullshit, aber da kennt mich ein Kommentator halt einfach nicht. Na ja, das ich viel meckere hängt halt mit dem Thema zusammen – ich kann auch ganz liebe Reviews schreiben und die habe ich auch schon geschrieben. Aber ganz ehrlich, die sind halt auch sehr langweilig zu lesen. In meinen alten Formaten wie der Hype Hell habe ich oft auf den Tisch gehauen, aber das hab ich eigentlich nicht mit dem echten Tisch gemacht. Da waren viele Überspitzungen dabei, aber auch viele Meinungen. Irgendwo kann ich verstehen wo der „Mecker“-Part herkommt, aber mal ganz ehrlich? Wer zu ernst alles im Internet ließt, wird auf Dauer sowieso mehr als unglücklich. Das ich „nichts besonderes“ bin, ist der Teil der mich eigentlich nicht sonderlich juckt. Ich habe nie versucht etwas besonderes zu sein, war hier tatsächlich einfach nur ich. Nicht jeder der im Netz einen Blog führt will etwas besonderes sein, halt einfach Dinge schreiben die ihn/sie beschäftigen. Was ist daran denn besonders schlimm? Genau, nichts. Das hier ist meine „Bubble“ und das wird sie auch immer bleiben. Ich moderiere meine Kommentare, lege meine Inhalte fest und bin ansonsten mit Spaß dabei. Wenn es mir nicht gut geht, schreibe ich auch nicht. Warum soll ich mich den quälen zu schreiben, wenn ich nicht dazu in der Lage bin? Als ich jünger war, habe ich auch oft geschrieben wenn es mir schlecht ging. Ob das so eine gute Idee war, bezweifle ich im Nachhinein, aber  wenn ein Beitrag zu cringe ist löscht man ihn halt einfach. Ich bin weder was besonderes, noch perfekt – aber das ist aus meiner Sicht halt niemand, finde ich.

Hotaru gibt sich keine Mühe beim cosplayen, weil sie alles kauft und nichts selbst macht


Zum Cosplay-Thema kehre ich zurück, weil es wahrscheinlich eines der aktuellsten Hobbys ist, die ich habe. Als Cosplayer muss man sich immer viel „Kritik“ anhören, die aber meistens nur Meinungen von Leuten sind, die einen auch nur einmal beim scrollen auf Instagram gesehen haben. Natürlich gibt es auch mal Kritik von meinen Cosplayer-Freunden, aber auch da bin ich Hotaru. Ich mache was ich will, lasse mich nicht in eine Schubblade stecken, spreche mich gelegentlich zu Dingen aus die ich nicht mag oder doof finde und das wars auch schon. Angeblich bin ich auch ein ganz böser Hater, aber die Beweise dafür habe ich selbst noch nicht gesehen, deswegen ist das auch im Fach der Bullshit-Kommentare. Natürlich weiß ich, das nicht jedem gefällt was ich als Cosplayer mache. Aber hält mich das davon ab einfach zu machen, was mir Spaß macht? Gerade in der Anfangscorona-Zeit war das Internet voll mit Hate und es war auch schwierig für mich, aber ich habe schon tiefere Krisen durch als das. Es wird immer Leute geben, die mich kritisieren wollen, aber gerade in der deutschen Cosplayer-Szene würde ich niemals jemanden nach seiner Meinung fragen. Da kommt eh nur Bullshit bei rum und Cosplay ist für mich wie jedes andere Hobby auch – ich probiere aus was ich kann, verbessere mich oder halt auch nicht. Das ich mir angeblich keine Mühe gebe ist für mich selbst auch was neues, aber gut – viele sitzen auch drei Wochen daheim, machen Make Up-Tests und probieren alles aus. Ich vertrage Make Up nicht so gut, nutze es nur wenn ich muss und das reicht mir auch. Ich cosplaye richtig aktiv seit Dezember 2018, habe dann im Jahr vor Corona alle zwei Wochen mal Fotos im Cosplay gemacht (was aber auch die Zeit nach meinem blöden Callcenter Job in Dresden war, also war ich teils auch sehr deprimiert, emotional) und erst während Corona habe ich dann richtig aktiv und regelmäßig weiter gemacht. Kein Meister fällt vom Himmel, nicht alle Leute sind gleich und jeder macht es so, wie er es für richtig hält. Nicht jeder fragt nach Kritik, andere sind einfach nur zufrieden mit dem was sie machen können und wenn man halt seine Sachen zusammenkauft, dann ist das halt so. Ich mache vermutlich hier und da mehr als viele von mir erwarten, aber ich bin halt auch fast halbblind. Das schreckt mich im Alltag nicht ein, aber ich klebe meine Wimpern eben nicht selbst (weil ich es halt auch nicht sehen kann) und manchmal sehe ich was nicht, was andere direkt gesehen hätten. Schrei ich deswegen, das mich jeder wegen meiner „Behinderung“ akzeptieren muss? Nein. Solche Takes kommen auch von Leuten, die noch nie ein Wort mit mir persönlich gesprochen haben. Ob ich zum Thema Cosplay je mehr blogge weiß ich nicht, aber gerade die teils idiotische Szene hier in Deutschland hält mich doch etwas davon ab. Man kann sich leider keine guten Gene kaufen und ein funktionsfähiges Auge kann ich mir auch nicht kaufen – aber zumindest 80 % aller Cosplays die ich haben mag, nach und nach und wenn China sie noch vorrätig hat. Comissions will ich irgendwann auch aktiver nutzen, aber das trifft halt eher auf die 20 % zu, ne?

Hotaru schreibt sich selbst in ihre Fanfiktions und erstellt dabei Mary Sues/Self Inserts


Würden Leute mich auch nur ein bisschen kennen und ich allgemein offener sein, würden solche „Behauptungen“ auch nicht existieren. Der Vorwurf kommt eigentlich hauptsächlich aus der Richtung, weil mein Username sehr ähnlich einem meiner Charaktere ist. Ich heiße fast überall Hotaru Kiryu, das sollte ja eigentlich jeder wissen. Die Protagonistin meiner ersten Fanfiktion die ich über längere Zeit nach meiner Fanfiktion-Pause veröffentlicht habe, heißt Hotaru Nesaya. Sprich, nur weil wir online denselben Namen haben, ist sie „angeblich“ ein Self Insert. Self Insert und Mary Sue geht meist Hand in Hand zusammen, wobei ich auch da eine andere Meinung habe – ich hab sie eigentlich genug ausgearbeitet, dass sie keine ist. Da scheiden sich wahrscheinlich die Geister, aber das ist ja auch an der Stelle egal. Ich bin Hotaru, also ist Hotaru Nesaya ein Self Insert – richtig? Nein. Ich heiße wirklich nur Hotaru Kiryu, weil ich verfickt nochmal unkreativ bin. Meinen echten Namen zu verwenden wäre ja noch dämlicher, also hab ich mich irgendwann dazu entschieden, einfach etwas zu nehmen was ich mag. Hotaru ist ein netter Name, Kiryu mochte ich als Name auch und so ist es eben zusammen gekommen. Ehrlich gesagt habe ich bisher in keiner meiner Fanfiktions auch nur irgendeinen Self Insert geschrieben, da gibt es mich einfach nicht. Natürlich gibt es mal Charakterzüge die mir ähneln oder Themen, die ich vielleicht auch mal im realen Leben hatte, die mich beschäftigt haben. Das sind aber nie tragende Themen und ich habe tatsächlich mit meinen Fanfiktions nie „Therapie“ betrieben. Sprich, ich habe da nie irgendwas aufgearbeitet, das waren alles nur Ablenkungen von meinem eigentlichen Alltag und das werden sie vermutlich auch immer bleiben. Sollte ich irgendwann mal wirklich über Themen schreiben, die ich aufarbeite, dann würde ich es wahrscheinlich auch nicht sagen. Es geht im Enddefekt ja auch niemanden was an, deshalb würde ich nur darüber reden, wenn ich es auch will. Natürlich haben manche Handlungsbögen auch mal deprissive Themen, aber das heißt auch noch nicht, das meine komplette Depression schon niedergeschrieben wurde. Solange also kein Charakter meinen echten Namen trägt, wird es auch keinen Self Insert von mir geben. Jeder Autor gibt einem Charakter mal was von sich mit, aber ich habe tatsächlich nie wirklich meine Probleme in Fanfiktions angesprochen oder thematisiert. Wäre vermutlich auch sehr langweilig, schätze ich mal.

Hotaru verteult alle Mainstream-Anime und schaut nur nischigen Kram


Nope, nicht wirklich. Ich schaue genug beliebte Serien, wie auch unbekanntere Serien. Ob ich da eine genaue Wage habe weiß ich nicht, aber meine Reviews werden halt immer mehr Serien sein, die wahrscheinlich noch nicht überall beschrieben worden. Wenn ich aber bekanntere Serien hier thematisiere, dann weil ich sie selbst hier her bringe und NICHT weil sie gerade super beliebt sind. Natürlich gibt es genug Serien die ich nicht mag oder mich nicht interessieren. Aber das habt ihr da draußen doch wahrscheinlich auch, also ist das doch wirklich nichts besonderes. Ich bin kein totaler Hipster und das sollten Leute mittlerweile eigentlich verstanden haben. Außerdem bin ich auch keine 17 mehr, aber das solltet ihr eventuell auch schon mitgeschnitten haben.

Hotaru hated generell Dubs und schaut nur gesubbte Anime


Nö, nicht wirklich. Ich habe zwar sicher schon einige kritische Worte zu Synchronisationen verloren, aber eben nicht nur negative Aspekte beleuchtet. Ich schaue tatsächlich auch synchronisierte Serien, aber auch nur dann, wenn ich zu dieser bestimmten Serie auch einen Dub sehen will. Serien die sehr aktuell laufen oder aus anderen Gründen keinen Dub haben, schaue ich dennoch wenn sie mich interessieren. Wenn eine Serie schon ein paar Jahre auf dem Rücken ist, ich sie nicht beachtet habe und es mich nicht interessiert ob sie synchronisiert ist oder nicht, dann schaue ich sie meistens auch synchronisiert. Mir machen Untertitel trotz meiner „Behinderung“ nichts aus, allerdings sehe ich auch ein das es entspannender ist Anime ohne Untertitel und synchronisiert zu schauen. Für mich ist das halt kein Muss, aber wenn was da ist, nehme ich es meistens auch an. Ich bin kein böser Dub-Hater, vielleicht hat das früher mal so gewirkt, aber das ist auch Jahre her. Auch ich bin älter geworden, wie die meisten meiner Leser sicherlich auch.


Ich glaube, die Message hier hinter ist simpel. Macht was euch Spaß macht und lasst euch nichts erzählen, von niemandem da draußen. Sei es ein Blog, Fanfiktions, eigene Geschichten, Cosplay oder was auch immer. In meiner Cosplaypause hab ich parallel auch noch etwas anderes gestartet, das gerade so langsam los geht, aber auch da bin ich wie immer – wenn auch unter anderen Namen. Streamen ist noch mal eine ganz andere Geschichte, es wird vermutlich nie extrem viel von meinem Alltag einnehmen, aber es ist eine nette Sache die ich hin und wieder mache. Wenn es mir halt mal mehr Spaß macht, mache ich es eventuell öfter – aber ich versuche schon alles gleichmäßig zu halten. Wenn es mal nicht geht, dann ist das eben so. Schlimm ist das auch nicht, aber ich mach es eben auch, weil es mir Spaß macht, ne?

Schreibste mal was, aber denk dran - das hier ist nicht Tellonym.

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