Was Hipster kennen sollten #1 – Rurouni Kenshin

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Ein weiteres schrulliges Format – Erfreut euch oder wat auch immer …

Okay, der Titel „Bimbos die alles hypen müssen“ war ja schon schlimm, aber jetzt schlägt es ja den  Boden auf, wenn ich diesen Titel sehe (Ehemaliger Titel von Hype Hell=! Der Gegenspieler des allseits umstrittenen Formates (*laber mal wieder Mist*) BAM ist nun da, um seinen Konkurrenten die Hölle heiß zu machen! Aber auch die ultimative Chance für Hotaru Kiryu, DENN – jetzt kann sie das empfehlen, was sie ständig hyped!

So, dritte Person Ende! Ich stelle heute mal einen Titel vor, den viele meiner Freunde nicht kennen, bzw. auch so wenig Leute beachten! Das wird also nun geändert – weil ich voll der Hipster bin!  Der hier genannte Titel heißt also Rurouni Kenshin, was meiner Meinung nach Wanderer Kenshin heißt! Korrigiert mich wenn ihr wollt, Wikipedia meint es sei ein Kunstwort! Die Mangavorlage zum Anime erschien 1994 erstmals in der Shonen Jump, die heute noch Titel wie Naruto und One Piece führt (noch einige mehr, ich will Fairy Tail nicht aufzählen, weil ich es nicht mag!)! 1997 erschien zu der Mangaserie auch ein Anime, der bis Folge 68 von Studio Gallop (u. a. auch der Yu-Gi-Oh! Anime) produziert wurde, ab Folge 69 übernahm Studio Deen (u. a. Vampire Knight) die restliche Arbeit! Insgesamt kommt die TV-Serie auf 94 Folgen + Film + 3 OVA’s. Hierzulande sind alle OVA’s zu haben, als allererstes erschien Seishounen (ein alternatives Ende, anders als im Manga) im Jahre 2006 bei Nippon Art! Man ließ sich leider Zeit mit den restlichen OVA’s, außerdem synchronisierte der bereits verstorbene Clemens Ostermann damals Kenshin. So musste sich Kazé eine komplett neue Seiyuu Besetzung suchen, denn sie haben alle bisher erschienenen OVA’s in Deutschland rausgebracht. Die wohl bekannteste bildet Trust & Betrayal (1999), die fast legendäre Einstufung hat! Sie ebnet die Vorgeschichte zur eigentlichen Serie.

Doch bevor ich auf die Handlung eingehe, noch ein paar dumme Informationen am Rande – Der Manga ist hierzulande komplett erschienen, allerdings nur unter dem Namen Kenshin! Anfang der 2000er erschien dieser mit 28 Bänden bei Egmont, ist aber mittlerweile trotz Neuauflage nur noch schwer zu bekommen! Die 94-teilige TV-Serie erschien bisher nicht in Deutschland – leider! Denn alle Japano-Wannabes sollten sich nun mal die Handlung reinziehen!

Worum geht es in Rurouni Kenshin?

Einst erkämpfen sich die Patrioten mit ihren Schwertern eine neue Ära, die Meiji Ära genannt wird! Unter Ihnen war auch der legendäre Attentäter Battosai – Kenshin Himura! 10 Jahre nach der Bakamatsu-Zeit lebt er nun als Wanderer und hat sich das Töten abgeschworen. Deshalb trägt er nun ein Schwert mit umgekehrter Klinge mit sich – das Sakabatou! Mit diesem kann er niemanden mehr umbringen und kann als normaler Wanderer leben. So setzt er sich für die Schwächeren ein und trifft in Tokyo auf die junge Dojo-Besitzerin Kaoru Kamiya. Doch er findet leider keinen so schnellen Frieden, da die politischen Verhältnisse der Meiji-Ära sehr schwierig sind! Denn auch wenn Kenshin mittlerweile sehr normal wirkt, ist er immer wieder im Konflikt mit seinem ehemaligen „Ich“, das so vielen Menschen Ihr Leben nahm. Eine Geschichte mit japanisch-historischem Hintergrund! Der Manga meint, dass es ein Thriller sei, aber ich meine dass es Action ist!

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Was macht Rurouni Kenshin aus?

Ich kenne Rurouni Kenshin durch die Vorgeschichten-OVA Trust & Betrayal, aber man sollte lieber mit dem Anime/Manga in die Serie einsteigen! Auch wenn die Handlung etwas ernst klingt, so ist sie doch hin und wieder sehr lustig! Denn Kenshin wirkt hin und wieder etwas unbeholfen, auch wenn er der Beste ist, wenn es darum geht mit dem Schwert zu kämpfen! Die Comedy Elemente lockern viele Szenen auf und lassen vergessen das wir uns eigentlich im 19. Jahrhundert befinden! Neben ihm gibt es ja auch noch Charaktere wie Kaoru, Sanosuke und Yahiko. Diese drei sind so gesehen auch „verlorene Kinder“ deren Leben besser wurde, nach dem sie auf Kenshin trafen. Ein bisschen Drama haben wir auch in dieser Serie, aber es ist nicht so, als wenn die Charaktere nach Mitleid schreien *zu Elfen Lied rüber schiel*! Aber alle vier zusammen sind einfach nur ein toller Anblick! Natürlich ist die veraltete Optik der Serie ein Marko, aber das ist kein Grund diese Serie als doof abzustempeln. Alte Serien sind nicht schlecht, mal so gesagt. Die Kämpfe kommen natürlich nicht zu kurz, aber wer ganz überzeugt war ich davon nie! Deshalb sollte man bei gelegen auch noch mal in die OVA’s reinschauen, wenn man nicht ganz zufrieden war! Für mich ist die Serie aber ein gelungener Klassiker, der es leider nie nach Deutschland geschafft hat (komischerweise aber nach Amerika)!

Was sagt Hotaru‘s böses Gehör zu Rurouni Kenshin?

Die Musikstücke sind einwandfrei! Es gibt 3 Openings und etwa 7 Endings die perfekt gesetzt wurden. Manche Endings wirken schon fast zu modern für die Serie, aber der Anschein verfliegt auch irgendwann wieder! Hier fällt mir speziell das Ending „The Fourth Avenue“ ins Auge, da dies das genialste Ending von allen war, bzw. auch das Opening zum Film, der auch von derselben Band eingespielt wurde! Die Synchro ist im japanischen einfach nur BEST-EVER, auch wenn viele die Synchronsprecherin von Kenshin ankreiden zu „hell“ zu klingen! Gerade dies passt so gut, da Kenshin auch leicht mit einer kleinen Frau verwechselt werden könnte. In der neuen deutschen Synchro wird er von einem Mann gesprochen, was allerdings passt, da dieser hell genug klingt um gegen das Original anzukommen! Clemens Ostermann war aber doch die Ideal-Besetzung, weshalb ich für Seishounen die Erst-Synchro aus dem Jahre 2006 bevorzuge. Sorry, Kazé … der restliche deutsche Cast hat gute und schlechte Sprecher (leider, Cast-Auswahl war etwas unbeholfen), Julia Meynen hat mir als Misao zum Beispiel gut gefallen, Jan Makino ist als Yahiko auch nicht sooo schlecht wie ich erwartet habe! In YGO Zexal ist er ja weit unter dem Niveau, was aber an 4kids liegt. Ansonsten hab ich auch da nicht viel auszusetzen … außer vielleicht die Original Geräusche und die japanischen Anreden!

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Manga?

Wie bereits erwähnt erschien dieser bei Shonen Jump und richtet sich an Jungs von 10-18 Jahren (typisch Shounen eben). Allerdings finde ich manche Inhalte etwas sehr hochgegriffen, da man zumindest im Anime immer von einem FSK 16 ausgehen muss (TV-Serie nicht einbegriffen)! Als Mangaka war übrigens Nobuhiro Watsuki tätig, der unter anderem Sensei von Eichiiro Oda war. Meines Wissens war auch der Zeichner von Shaman King sein Assistent, aber sein Name ist mir gerade mal spontan entfallen! Belehrt mich ruhig – Es macht mir nichts aus. Unterschiede von Anime zu Manga gibt es kaum, außer dass der deutsche Übersetzer meinte: „Warum sagt der ständig Oro? Übersetzen wir es mal als Oho!“ Was hab ich mich aufgeregt … Aber sonst finde ich den Manga wirklich gut gezeichnet, ich hab mir die ersten 7 Bände gebraucht gekauft, da die LBM sehr praktisch sein kann! Den Rest muss ich irgendwie schnorren gehen … Vielleicht bringt Egmont ja die Version mit den neuen Covern raus, dann hab ich die Einzelbände umsonst gekauft! Spanien ist schon so weit … Wem Kenshin als Manga gefällt – Es gibt noch irgendeine andere Serie von Watsuki, die bei Tokyopop erschien. Fragt mich bitte nicht wie sie hieß, aber er scheint auch sonst aktiv zu sein. So zeichnet dieser bei Jubiläumsserien der Shonen Jump auch mal ein Gratulations-Bild (Naruto, One Piece …). Ob er aber noch eine Serie macht, weiß selbst ich nicht! Aber er steht auf Happy Ends …

Wer sollte sich Rurouni Kenshin ansehen?

Jeder, der zumindest an japanischer Geschichte interessiert ist! Eigentlich bin ich nicht wirklich geschichtlich bewandert, aber Kenshin hat mir schon ein paar Sachen beigebracht. Kenshin existierte zwar nicht wirklich, gilt aber auf der Vorlage von Gensai Kawakami, der Stärkste der vier großen Attentäter der Bakumatsu-Zeit! Dieser lebte wirklich und wurde auch oft mit einer Frau verwechselt. Mal wieder zu den Fakten: Den Anime würde ich allerdings mehr älteren Zuschauern ans Herz legen, von der TV-Serie mal wieder abgesehen! Ich hatte mit Kenshin meinen Spaß, bzw. bin ich mit der Serie noch nicht mal fertig. Meine Vorkenntnisse reichen aber wieder etwas weiter, weshalb ich sehr langsam mit weiterschauen bin. Selbst Schuld Ruru-chan … Aber ansonsten kann jeder reinschauen, der sich mal in der anderen Ecke bilden will! Damit wäre mein Bildungsauftrag auch schon wieder zu Ende …

Kenshin wird wegen mir keinen Hype Status bekommen, aber vielleicht traut sich ja der ein oder andere Mal an die Serie heran. Mit der OVA anzufangen ist nicht schlimm, solang es nicht „New Kyoto Arc“ ist … Auf diese bin ich bewusst nicht eingegangen, weil sie irgendwie doch nur Zusatz sind.

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Das wäre es zumindest zu Kenshin! Das Format wird bei Zeit weitergeführt, wahrscheinlich will ich irgendwann mal eine Kolumne zu deutschen/japanischen Synchronsprechern machen! Erstere werden aber eher dran kommen, weil sie naheliegender für die deutsche Sprache sind (wer hätte das gedacht?)! Podcast kommt wenn der Termin gut liegt, hatte ja nicht wirklich geklappt! Momentan klappt es mit dem Schreiben eh wieder besser, ich schreibe auch wieder aktiver FF’s. Ein Glück, nächste Woche ist die letzte Schulwoche! Heißt dann zwar die ganze Woche arbeiten, aber Ende Juli/Anfang August habe ich Urlaub. Zeit zum Entspannen bleibt mir aber nicht – Ich mach einen 2 Wochenkurs was Fahrschule angeht, Urlaub fahren kann ich nicht, meine Eltern fahren ja eher und ich bin ja nächste Woche volljährig *lustlos seufz*. Praktikum … Zeugnisse … ach nein, ich mach mir mal lieber keine Gedanken! Hätte auf eine gesponsorte Reise nach Bayern fahren können – Bayern ist aber doof + meine Idioten von Arbeit würden auch mitfahren. Ach ich ärgere mich besser nicht, ich war letztes Jahr schließlich in Turin! Schauen wir was auf uns zukommt – Nicht? Ich jammere hier jede Woche, das müsstet ihr gewohnt sein!

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3 Gedanken zu “Was Hipster kennen sollten #1 – Rurouni Kenshin

  1. Natürlich ist die veraltete Optik der Serie ein Marko <– Ein Marko? ;3

    Schöner Bericht der mir Lust auf die Serie machte, mit ürivat hätten noch Bilder gefhelt (vor allem ein manga Cover müsste schon dabei sein) und vielleicht die besagten verlorenen Kinder von kenshin hätte man etwas im detail beschreiben könnnen, ansonsten muss ich mir wohl mal überlegen zumindest eine OVA zu sehen oder mich doch zum Mangakauf zu animieren.

    Schöner bericht und lústiger Titel allemal ^^

  2. Kenshin ist eine wirklich tolle Serie, damit hast du vollkommen Recht! Ich hab sie damals um 2004 gelesen und hab mir mittlerweile auch alle OVA’s hierzulande gekauft! Ich kann dir auch sehr zu stimmen … Schade das DE so einen schönen Klassiker nie im TV hatte 😦 Die verlorenen Kinder … Kaoru und Co. 😀

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